Hach Lange astroTOC Basic User Manual

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DOC026.98.80273
astroTOC UV/Turbo Analyzer
03/2012, Edition 1
Basic User Manual
Grundlegende Bedienungsanleitung
Manuale di base dell'utente
Manuel d'utilisation de base
Manual básico del usuario
Podstawowa instrukcja obsługi
English..............................................................................................................................3
Deutsch..........................................................................................................................40
Italiano............................................................................................................................78
Français.......................................................................................................................115
Español........................................................................................................................153
Polski............................................................................................................................190
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Technische Daten
Änderungen vorbehalten.
Technische Daten Details
Abmessungen (B x T x H) 60 x 21 x 98,1 cm (26,6 x 8,3 x 38,6 Zoll)
Gehäuse Schutzart: NEMA 4X/IP66
Material: Kaltgewalzter, mit Epoxidpulver
beschichteter Stahl, optional Edelstahl (304)
Gewicht 54 kg (120 lb)
Stromversorgung Einphasig, 115 oder 230 V Wechselstrom ±10 %,
50/60 Hz (nicht spezifiziert für zwei oder mehr
Phasen)
Netzkabel 18–12 AWG
Maximale Leistungsaufnahme 300 W
Sicherungen IEC127 Blatt III Typ 2: 1 A träge Sicherung, 250 V;
2 A träge Sicherung, 250 V; 4 A träge Sicherung,
250 V; 4 A flinke Sicherung, 250 V
Verschmutzungsgrad/Überspannungskategorie 2/II
Betriebstemperatur 5 bis 40 °C (41 bis 104 °F)
Betriebshöhe Maximal 2000 m (6570 Fuß)
Lagertemperatur 5 bis 40 °C (41 bis 104 °F)
Maximale relative Luftfeuchte 80 % bei 31 °C, linear abnehmend auf 50 % bei
40 °C
Relais 5 Ausgangsrelais und 1 Eingangsrelais, 3 A bei
250 V Wechselstrom; 0,5 A bei 30 V Gleichstrom
Analogausgänge Zwei Analogausgänge, vom Benutzer konfigurierbar,
optisch isoliert, selbstversorgend. Maximale
Widerstandslast 600 Ω.
Analyseverfahren UV-Persulfatoxidation mit TIC-Säureaustreibung und
anschließender CO
2
-Messung mit einem NDIR-
Detektor
Messbereich (jedes Modell hat einen bestimmten
Bereich)
Standard: 0–5 bis 0–20.000 mg/l TOC
Turbo: 0–50.000 µg/l (0-50 mg/l) TOC
Ansprechzeit Standard: T90 ≤ 8 Minuten; T20 ≤ 3 Minuten
(bereichsabhängig)
Turbo: T90 ≤ 5 Minuten (0–5 mg/l); T20 ≤ 3 Minuten
Genauigkeit/Reproduzierbarkeit/Linearität Standard: ±2 %, Original unverdünnt; ±4 %, Original
verdünnt
Turbo: ≤ 4 % oder 8 µg/l (je nachdem, welcher Wert
größer ist)
Nachweisgrenze des Verfahrens Standard: ≤ 0,015 mg/l bei 0–5 mg/l 25 °C (77 °F)
Turbo: ≤ 5 μg/l bei 0–5000 μg/l
Signaldrift (60 Tage) < 2 % bei automatischer Reinigung und
automatischer Kalibrierung
Probendruck Bei Atmosphärendruck
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Technische Daten Details
Durchflussrate 25–200 ml/Minute
25–60 ml/Minute mit externem Kühler
Probentemperatur 2 bis 70 °C (36 bis 158 °F)
Trägergas Saubere, CO
2
-freie Luft bei mindestens 2,8 bar
(40 psi) bis höchstens 3,8 bar (55 psi). Empfohlen:
3,1 bar (45 psi).
Trägergasverwendung Standard: 450 ml/min im TOC-Modus; 250 ml/Minute
im TC-Modus
Turbo: ungefähr 380 ml/Minute bei
Atmosphärendruck
Zertifizierungen CE-zertifiziert, von ETL in UL und CSA
Sicherheitsstandards gelistet
Gewährleistung USA: 1 Jahr; EU: 2 Jahre
Allgemeine Informationen
Der Hersteller ist nicht verantwortlich für direkte, indirekte, versehentliche oder Folgeschäden, die
aus Fehlern oder Unterlassungen in diesem Handbuch entstanden. Der Hersteller behält sich
jederzeit und ohne vorherige Ankündigung oder Verpflichtung das Recht auf Verbesserungen an
diesem Handbuch und den hierin beschriebenen Produkten vor. Überarbeitete Ausgaben der
Bedineungsanleitung sind auf der Hersteller-Webseite erhältlich.
Erweiterte Version des Handbuchs
Zusätzliche Informationen finden Sie in der erweiterten Version dieses Handbuchs auf der CD.
Sicherheitshinweise
H I N W E I S
Der Hersteller ist nicht für Schäden verantwortlich, die durch Fehlanwendung oder Missbrauch dieses Produkts
entstehen, einschließlich, aber ohne Beschränkung auf direkte, zufällige oder Folgeschäden, und lehnt jegliche
Haftung im gesetzlich zulässigen Umfang ab. Der Benutzer ist selbst dafür verantwortlich, schwerwiegende
Anwendungsrisiken zu erkennen und erforderliche Maßnahmen durchzuführen, um die Prozesse im Fall von
möglichen Gerätefehlern zu schützen.
Bitte lesen Sie dieses Handbuch komplett durch, bevor Sie dieses Gerät auspacken, aufstellen oder
bedienen. Beachten Sie alle Gefahren- und Warnhinweise. Nichtbeachtung kann zu schweren
Verletzungen des Bedieners oder Schäden am Gerät führen.
Stellen Sie sicher, dass die durch dieses Messgerät bereitgestellte Sicherheit nicht beeinträchtigt
wird. Verwenden bzw. installieren Sie das Messsystem nur wie in diesem Handbuch beschrieben.
Bedeutung von Gefahrenhinweisen
G E F A H R
Kennzeichnet eine mögliche oder drohende Gefahrensituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder
zu schweren Verletzungen führen kann.
W A R N H I N W E I S
Kennzeichnet eine mögliche oder drohende Gefahrensituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder
zu schweren Verletzungen führen kann.
V O R S I C H T
Kennzeichnet eine mögliche Gefahrensituation, die zu geringeren oder moderaten Verletzungen führen kann.
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H I N W E I S
Kennzeichnet eine Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, das Gerät beschädigen kann. Informationen, die
besonders beachtet werden müssen.
Warnhinweise
Lesen Sie alle am Gerät angebrachten Aufkleber und Hinweise. Nichtbeachtung kann Verletzungen
oder Beschädigungen des Geräts zur Folge haben. Auf ein am Gerät angebrachtes Symbol wird im
Handbuch durch einen Hinweis GEFAHR oder ACHTUNG verwiesen.
Elektrogeräte, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, dürfen ab 12. August 2005 nicht in
öffentlichen europäischen Abfallsystemen entsorgt werden. Benutzer von Elektrogeräten müssen in
Europa in Einklang mit lokalen und nationalen europäischen Regelungen (EU-Richtlinie 2002/98/EG)
Altgeräte kostenfrei dem Hersteller zur Entsorgung zurückgeben.
Hinweis: Für die Rückgabe von Altgeräten, Zubehör und Zusatzausstattungen für eine Entsorgung/Recycling wenden
Sie sich bitte an den Gerätehersteller oder Lieferanten, der Ihnen genaue Anweisungen dazu geben wird.
Dies ist das Sicherheits-Warnsymbol. Befolgen Sie alle Sicherheitshinweise im Zusammenhang mit
diesem Symbol, um Verletzungen zu vermeiden. Wenn es am Gerät angebracht ist, beachten Sie die
Betriebs- oder Sicherheitsinformationen im Handbuch.
Dieses Symbol kennzeichnet den Bedarf für einen Augenschutz.
Dieses Symbol weist auf die Gefahr eines elektrischen Schlages hin, der tödlich sein kann.
Dieses Symbol kennzeichnet das Vorhandensein von Geräten, die empfindlich auf elektrostatische
Entladung reagieren und zeigt an, dass Vorsicht geboten ist, um Schäden an diesem Gerät zu
vermeiden.
Wenn sich dieses Symbol auf dem Produkt befindet, gibt es die Position einer Sicherung oder eines
Strombegrenzers an.
Dieses Symbol weist darauf hin, dass das gekennzeichnete Teil an einen Erdungsschutzleiter
angeschlossen werden muss. Wenn das Anschlusskabel des Teils keinen Stecker hat, schließen Sie
diese Klemme an Erde an (das US-amerikanische Kabel verfügt über einen Erdungsleiter).
Produktübersicht
G E F A H R
Chemische und biologische Risiken. Wird das Gerät dazu verwendet, ein Verfahren und/oder ein
chemisches Zufuhrsystem zu überwachen, für das vorgeschriebene Grenzwerte und
Überwachungsvorschriften im Bereich der öffentlichen Sicherheit, der Gesundheit oder im Bereich der
Lebensmittel- oder Getränkeherstellung bestimmt wurden, so unterliegt es der Verantwortung des
Benutzers des Geräts, alle solche Bestimmungen zu kennen und diese einzuhalten und für
ausreichende und entsprechende Vorsorgemaßnahmen zur Einhaltung der für den Fall einer
Fehlfunktion des Geräts bestehenden Bestimmung zu sorgen.
G E F A H R
Gefahr durch Chemikalien. Verwenden Sie den Analysator nicht zum Messen von Proben, die
Chlorverbindungen enthalten, da Chlorverbindungen mit UV-Licht reagieren und gefährliche Gase
bilden.
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V O R S I C H T
Gefahr von Kontakt mit Chemikalien. Die UV-Lampen in diesem Gerät enthalten Quecksilber.
Entsorgen Sie chemische Abfälle gemäß lokalen, regionalen und nationalen Vorschriften.
In diesem Gerät wird die von der EPA genehmigte Methode der >UV-Persulfatoxidation verwendet,
um gesamten organisch gebundenen Kohlenstoff (Total Organic Carbon, TOC) oder
Gesamtkohlenstoff (Total Carbon, TC) in Folgendem zu messen:
Standardgeräte
Kesselspeisewasser
Pharmazeutisches Prozesswasser
Kondensat- und Kühlwasser
Chemische Grundstoffe
Mündungseinheiten
Industrielles Schmutzwasser
Industrieabwässer und Industrieabgase
Turbo-Geräte
Kesselspeisewasser
Pharmazeutisches Prozesswasser
Kondensat- und Kühlwasser
Durch Halbleiter recyceltes Wasser
Dieses Gerät verfügt über einen EPA-Modus, um die USEPA-Anforderungen für Trinkwasser
einzuhalten. Im EPA-Modus muss der zweiströmige Einlassblock verwendet werden. Dieses Gerät
hat zwei Gehäuse:
Oberes Gehäuse für Elektronik (Abbildung 1)
Unteres Gehäuse für Flüssigkeiten (Abbildung 2)
Abbildung 1 Oberes Gehäuse
1 8000 Display/Reglerkarte 4 Stromversorgung
2 IR-Detektor (Infrarot) 5 Überspannungsschutz
3 8001 E/A-Karte
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Abbildung 2 Seitenansicht und unteres Gehäuse
1 Einzelstromeinlassblock 8 Kondensator
2 Schlauchanschlüsse 9 Pumpen-Modulbaugruppe und Strömungsregler
3 Etikett für Schlauchanschlüsse 10 UV-Lampen-Baugruppe
4 Kondensierer-Lüfter 11 UV-Reaktor-Verteiler
5 Abgasentlüftung 12 Pumpen für Persulfat und erneute Probennahme
6 Elektrische Zugänge mit Stopfen 13 Austauscher-Verteiler und Manometer
7 Gas-Flüssigkeitsabscheider (GFA) 14 Säure- und Probenpumpen
Produktkomponenten
Stellen Sie sicher, dass Sie alle Teile erhalten haben. Siehe Abbildung 3. Wenn irgendwelche
Positionen fehlen oder beschädigt sind, kontaktieren Sie bitte den Hersteller oder Verkäufer.
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Deutsch
Abbildung 3 Gerätekomponenten
1 astroUV/Turbo-Analysator 4 Wanne
2 4-Liter-Behälter (2x) 5 Werkzeugkasten
3 19-Liter-Behälter (2x) 6 Schlauchbelastungsschlüssel
1
1
Befindet sich im Werkzeugkasten.
Der Werkzeugkasten enthält:
Schnellreferenzkarte
Kappe und Schlauchbaugruppe für 19-l-Behälter (2x)
Kappe und Schlauchbaugruppe für 4-l-Behälter (2x)
Modifizierte Kappe für 4-l-Behälter (2x)
Ablaufrohr
Zugentlastungsmuffen für Kabel (2x)
Sicherung, 1 A
Sicherung, 4 A
Hex-Schraubendreher mit Kugelende (4x)
Steckschlüssel
Ersatzschläuche und -befestigungsmaterial
TC-Umwandlungsteile
Installation
G E F A H R
Mehrere Gefahren. Nur qualifiziertes Personal sollte die in diesem Kapitel des Dokuments
beschriebenen Aufgaben durchführen.
Installationsanleitung
Installieren Sie den Analysator:
an einem trockenen, gut belüfteten, klimatisierten Ort
so nah wie möglich an der Probenquelle, um Analyseverzögerungen zu mindern
in der Nähe eines Ablaufs und der Trägergasquelle
in der Nähe einer Entlüftung nach außen, um Abgase nach außen abzuleiten
so, dass der Netzkabelstecker oder der Stromtrennschalter sichtbar und leicht zugänglich sind
Deutsch
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Mechanische Montage
Anheben des Geräts
W A R N H I N W E I S
Verletzungsgefahr. Geräte oder Komponenten sind schwer. Bewegen oder installieren Sie diese nicht
allein.
Heben Sie das Gerät mit einem Gabelstapler an. Führen Sie die Gabel des Gabelstaplers unterhalb
des Gehäuses zu beiden Seiten des Ablaufs ein. Stellen Sie sicher, dass das obere Gehäuse
während des Transports nicht kippt.
Wandmontage
G E F A H R
Verletzungs- und Lebensgefahr. Vergewissern Sie sich, dass die Wandbefestigung das vierfache
Gewicht der Ausrüstung tragen kann.
Montieren Sie den Analysator mithilfe der vier Halterungen an dem Gerät an einer Wand.
Montieren Sie den Analysator so, dass das Display sich auf Augenhöhe oder ein wenig darüber
befindet.
Vergewissern Sie sich, dass unten und an den Seiten mindestens 400 mm und vor dem Analysator
1000 mm Abstand ist. Abmessungen finden Sie in Abbildung 4.
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Abbildung 4 Maße des Analysators
1 Einzelstromeinlassblock dargestellt. 784,5 mm mit zweiströmigem Einlassblock.
Elektrische Installation
G E F A H R
Lebensgefahr durch Stromschlag. Trennen Sie das Gerät immer von der Spannungsversorgung, bevor
Sie elektrische Anschlüsse herstellen.
G E F A H R
Lebensgefahr durch Stromschlag. Wenn dieses Gerät im Freien oder an potenziell feuchten Standorten
eingesetzt wird, muss ein FI-Schutzschalter zum Anschluss an die Netzversorgung verwendet werden.
G E F A H R
Lebensgefahr durch Stromschlag. Es ist eine Schutzerdung erforderlich.
Verwenden Sie für alle elektrischen Verbindungen, mit Ausnahme der Eingangsleistung,
abgeschirmte Zweidrahtleitungen. Die Verwendung nicht abgeschirmter Kabel kann zu unzulässig
hohen Hochfrequenzemissionen oder Störempfindlichkeiten über das zulässige Maß hinaus führen.
Deutsch
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Zur Vermeidung von Stromschlägen durch Erdströme in unzureichenden Erdungssystemen
verbinden Sie die Abschirmung nur an der Analysatorseite. Schließen Sie den Schirm nicht auf
beiden Seiten an!
Hinweise zur Vermeidung elektrostatischer Entladungen (ESE)
H I N W E I S
Möglicher Geräteschaden Empfindliche interne elektronische Bauteile können durch statische
Elektrizität beschädigt werden, wobei dann das Gerät mit verminderter Leistung funktioniert oder
schließlich ganz ausfällt.
Befolgen Sie die Schritte in dieser Anleitung, um ESD-Schäden am Gerät zu vermeiden.
Berühren Sie eine geerdete Metallfläche, wie beispielsweise des Gehäuse eines Geräts, einen
Metallleiter oder ein Rohr, um statische Elektrizität vom Körper abzuleiten.
Vermeiden Sie übermäßige Bewegung. Verwenden Sie zum Transport von Komponenten, die
gegen statische Aufladungen empfindlich sind, Antistatikfolie oder antistatische Behälter.
Tragen Sie ein Armband, das mit einem geerdeten Leiter verbunden ist.
Arbeiten Sie in einem elektrostatisch sicheren Bereich mit antistatischen Fußbodenbelägen und
Arbeitsunterlagen
Elektrische Zugänge
Stellen Sie elektrische Verbindungen über die elektrischen Zugänge her. Siehe Abbildung 2
auf Seite 44. Entfernen Sie ggf. Stopfen.
Zur Einhaltung der Umweltverträglichkeit und der Sicherheit:
Vergewissern Sie sich, dass alle nicht verwendeten elektrischen Zugänge mit den mitgelieferten
Stopfen versehen sind.
Verwenden Sie versiegelnde PG11-Verschraubungen oder gleichartige für Netzkabel,
Verdrahtung und Kabeldurchführung. Siehe Abbildung 6 auf Seite 51.
In den Technische Daten auf Seite 40 finden Sie Anforderungen an den Leitungsquerschnitt.
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Deutsch
Verdrahtungsübersicht
Abbildung 5 Verbindungen zur 8001 E/A-Karte
1 Analogausgangsstecker und -anschlüsse 4 Anschluss für Rückspülungsventil
2 Platz für optionale Kommunikationskarte und JP1 5 Anschlüsse für Ausgangsrelais
3 Anschluss für Niveauregler (REA1-REA3),
Bindeglied für Niveauregler (LK10-LK13) und
Anschluss für Eingangsrelais (SW1)
6 Anschlüsse für Kommunikationskarte
1
1
Verwenden Sie diese nur, wenn die optionale Kommunikationskarte installiert ist.
Drähte für Stromanschluss
G E F A H R
Brandgefahr. Installieren Sie einen 15 A-Leitungsschutzschalter in der Netzleitung. Ein
Leitungsschutzschalter kann die örtliche Netzabschaltung sein, wenn sie sich in nächster Nähe zur
Ausrüstung befindet.
Deutsch 49
W A R N H I N W E I S
Lebensgefahr durch Stromschlag. Nur die heiße Verbindung (L) ist mit einer Sicherung versehen.
Schließen Sie nur einphasige Stromquellen an die Geräte an. Verwenden Sie keine zwei- oder
mehrphasigen Versorgungsquellen.
Stellen Sie den Stromanschluss mit einer Leitung oder einem Netzkabel her. Siehe Abbildung 6 und
Tabelle 1.
Bringen Sie bei Installation mit einer Leitung einen Stromtrennschalter oder Leitungsschutzschalter in
der Nähe des Analysator an und markieren Sie diesen als Trenngerät für die Stromzufuhr zum
Analysator.
Stellen Sie bei Installation mit einem Netzkabel sicher, dass das Netzkabel:
weniger als 3 m lang ist
auf mindestens 60 °C ausgelegt und für die Installationsumgebung geeignet ist
mindestens 18 AWG aufweist
es sich um ein Netzkabel mit dreipoligem Stecker (mit Erdleitung) handelt, das für den
Versorgungsanschluss ausgelegt ist
durch eine Kabeldurchführung (Zugentlastung) angeschlossen wird, die das Netzkabel sicher hält
und das Gehäuse abdichtet, wenn die Entlastung festgezogen wird
nicht über eine Sperrvorrichtung verfügt, so dass es als Stromtrenngerät verwendet werden kann
50 Deutsch
Abbildung 6 Strom anschließen
1 Schraube für Abdeckung (4x) 6 Schutzerdung (G)
2 Abdeckung für Überspannungsschutz 7 Nullleiter (N)
3 Netzkabel 8 Phase (L)
4 Kabeldurchführung 9 Überspannungsschutz
5 Zugentlastungsmuffe für Kabel und Verdrahtung
Tabelle 1 AC-Verdrahtungsinformationen
Belegung Farbe – Nordamerika Farbe - EU
Phase (L) Schwarz Braun
Nullleiter (N) Weiß Blau
Schutzerdung (G) Grün Grün mit gelben Streifen
Anschließen der Relais
W A R N H I N W E I S
Potenzielle Stromschlaggefahr. Netz- und Relaisklemmen sind nur für einen Leiter bestimmt. Schließen
Sie nicht mehr als eine Leitung an einer Klemme an.
Deutsch 51
V O R S I C H T
Brandgefahr. Relaislasten müssen ohmisch sein. Beschränken Sie die an Relais anliegende
Stromstärke stets mit einer externen Sicherung oder einem Trennschalter. Halten Sie sich an die
Relaisnennspannungen, die im Abschnitt mit den Spezifikationen angegeben sind.
V O R S I C H T
Brand- und Stromschlaggefahr. Halten Sie sich an die Lastbegrenzungen der externen Schaltkreise,
die im Abschnitt "Technische Daten" angegeben sind. Die Anwendung des Schaltkreises bestimmt den
erforderlichen Leitungsdurchmesser. Es wird jedoch ein Leitungsdurchmesser von mehr als 18 AWG
empfohlen.
Der Analysator enthält:
Fünf Ausgangsrelais (S1-S5): einpolige Umschaltrelais mit potenzialfreien Kontakten
Ein Eingangsrelais (SW1): Schließer mit potenzialfreien Kontakten
Verwenden Sie die Relais entweder bei hoher Spannung (größer als 30 Veff und 42,2 V Spitze oder
60 V Gleichstrom) oder bei niedriger Spannung (weniger als 30 Veff und 42,2 V Spitze oder 60 V
Gleichstrom). Konfigurieren Sie keine Kombination aus hoher und niedriger Spannung.
Verwenden Sie die Ausgangsrelais, um den Status des Analysators auszugeben.
Mit den Eingangsrelais können Sie den Analysator fernbedienen (z. B. die Messungen beenden oder
eine automatische Kalibrierung durchführen).
Weitere Informationen zum Herstellen von Relaisverbindungen finden Sie in Abbildung 5
auf Seite 49, Abbildung 7 und Tabelle 2.
Abbildung 7 Relais anschließen
1 Zugentlastungsmuffe für Kabel und Verdrahtung 2 Kabeldurchführung
52 Deutsch
Tabelle 2 Ausgangsrelaisverdrahtung
NEIN NC COM (C)
Schließer Öffner Masse
Anschließen der Analogausgänge (optional)
H I N W E I S
Verwenden Sie doppelt isolierte abgeschirmte Kabel, um externe digitale oder analoge Schaltkreise
anzuschließen.
Der Analysator verfügt über zwei isolierte Analogausgänge (CH1 und CH2). Verwenden Sie die
Analogausgänge für die analoge Signalgebung oder zum Steuern externer Geräte.
Weisen Sie die Analogausgänge einem gemessenen Parameter zu (d. h. pH-Wert, Temperatur,
Durchfluss oder berechnete Werte).
Weitere Informationen zum Herstellen von Analogausgangsverbindungen finden Sie in Abbildung 5
auf Seite 49. Weitere Informationen zur Verdrahtung und zur Spezifikation des Lastwiderstands
finden Sie in Technische Daten auf Seite 40.
Der standardmäßige Analogausgang beträgt 4-20 mA (keine Steckbrücken). Installieren Sie
Steckbrücken zwischen den Brücken, wie in Tabelle 3 gezeigt, um die Analogausgänge ggf. zu 0–
10 V oder 4–20 mA mit an die Erdung (PE) angeschlossenen I-Anschlussklemmen zu ändern.
Wenn die Konfiguration der Steckbrücken für den Analogausgang geändert wird, müssen die
Analogausgänge u. U. kalibriert werden.
Hinweise:
Die Analogausgänge sind von der restlichen Elektronik isoliert, jedoch nicht voneinander.
Die Analogausgänge verfügen über eine eigene Stromquelle. Verbinden Sie diese nicht mit einer
Last mit Spannung, die unabhängig angelegt wird.
Die Analogausgänge können nicht dazu verwendet werden, einen zweileitrigen Messumformer mit
Strom zu versorgen.
Tabelle 3 Festlegen des Analogausgangs
Analogausgang Stecker Brücke
0–10 V
CH1 LK5
CH2 LK7
4–20 mA, I-Anschlussklemme geerdet
CH1 LK4
CH2 LK8
Montage der Schläuche
Halten Sie sich unbedingt an die Größenspezifikationen für die Schläuche. Auf dem Weg durch das
System muss der Durchmesser der Leitungen allmählich größer werden, damit sich kein Gegendruck
aufbauen kann.
Schläuche: Übersicht
Vergewissern Sie sich zum Einhalten der Umweltverträglichkeit, dass nicht verwendete
Schlauchanschlüsse verschlossen sind.
Schlauchmaterial und Rohrleitungen werden vom Benutzer gestellt.
Deutsch
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Abbildung 8 Schlauchanschlüsse
1 Einlass für Reinigungslösung 6 Einlass für
Steilheitsstandard/Zufallsprobe
11 Einlass für Probenstrom 2
2 Einlass für Natriumpersulfat 7 Abgasentlüftung 12 Optionaler zweiströmiger
Einlassblock
3 Einlass für Phosphorsäure 8 Ablauf 13 Probenumleitungsauslässe
4 Einlass für Trägergas 9 Einlass für Verdünnungsmittel 14 Einzelstromeinlassblock
5 Einlass für Nullpunkstandard 10 Einlass für Probenstrom 1
Installieren des optionalen zweiströmigen Einlassblocks
Lesen Sie die mit dem zweiströmigen Einlassblock gelieferten Installationsanweisungen.
Anschließen des Abflaufs
G E F A H R
Potenzielle Stromschlaggefahr und Brandgefahr. Die Ablaufleitung muss an ein Ablaufsystem mit
Umgebungsdruck angeschlossen sein.
V O R S I C H T
Gefahr durch Chemikalien. Falls in dem Flüssigkeitssystem ein Leck vorhanden ist, können
Gefahrenstoffe aus dem unteren Gehäuse austreten. Stellen Sie das bereitgestellte
Reagenzflaschentablett oder einen Eimer unter den Ablauf, um Verschüttetes aufzufangen.
V O R S I C H T
Gefahr von Kontakt mit Chemikalien. Entsorgen Sie Chemikalien und Abfälle gemäß lokalen,
regionalen und nationalen Vorschriften.
1. Entfernen Sie den Ablaufstutzen vom Ablauf unter dem Gehäuse.
2. Führen Sie das Edelstahlrohr in den Ablaufstutzen ein.
3. Installieren Sie den Ablaufstutzen am Ablauf.
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Deutsch
Anschließen der Probenleitung und der Probenumleitung
1. Verlegen Sie Schläuche zu den Probeneinlässen.
2. Führen Sie die Schläuche in den Nullpunktstandard-Behälter ein.
3. Wenn die Inbetriebnahme abgeschlossen ist, schließen Sie die Probenquelle an die
Probeneinlässe und die Probenumleitungsauslässe an. Siehe Abbildung 8 auf Seite 54.
In den Technische Daten auf Seite 40 finden Sie weitere Informationen bezüglich der
Probenanforderungen.
4. Installieren Sie in der Nähe des Analysator ein Absperrventil in der Probenleitung, sodass der
Probenstrom für Wartungsmaßnahmen gestoppt werden kann.
Hinweise zur Probenleitung
Um beste Geräteleistung zu erzielen, wählen Sie einen guten, repräsentativen Probenahmepunkt.
Die Probe muss für das gesamte System repräsentativ sein.
So vermeiden Sie fehlerhafte Messungen:
Entnehmen Sie Proben nur an Stellen, die sich in ausreichender Entfernung zu Punkten befinden,
an denen dem System chemische Zusätze hinzugefügt werden.
Vergewissern Sie sich, dass die Proben ausreichend durchmischt sind.
Vergewissern Sie sich, dass alle chemischen Reaktionen abgeschlossen sind.
Anschließen des Probenstroms
Installieren Sie jede Probenleitung in einer größeren Prozessleitung, um Störungen durch Luftblasen
oder Ablagerungen am Boden der Prozessleitung zu minimieren. Ideal ist eine Probenleitung, die
direkt ins Zentrum der Prozessleitung führt.
Abbildung 9 zeigt gute und schlechte Beispiele für die Installation einer Probenleitung in einer
Prozessleitung.
Halten Sie die Probenleitungen so kurz wie möglich. In langen Probenleitungen kann sich Bodensatz
ansammeln.
Bodensatz absorbiert gesamter organisch gebundener Kohlenstoff bei Auftreten hoher
Konzentrationen. Später wird dann gesamter organisch gebundener Kohlenstoff in der Probe gelöst
und verursacht hohe Messwerte oder längere Ansprechzeiten bei Änderungen der
Probenkonzentration.
Abbildung 9 Probenmethoden
1 Luft 2 Probenfluss
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Anschließen der Leitung für Reinigungslösung
1. Verlegen Sie Schläuche zum Einlass für die Reinigungslösung (CLEAN-Anschluss). Siehe
Abbildung 8 auf Seite 54.
2. Führen Sie die Schläuche in einen Behälter mit Reinigungslösung ein.
Anschließen der Probenverdünnungsleitung
Sehen Sie in Abbildung 15 auf Seite 68 nach, ob der Analysator über eine Verdünnungspumpe
verfügt. Verfügt der Analysator über eine Verdünnungspumpe, schließen Sie die
Probenverdünnungsleitung an.
1. Verlegen Sie Schläuche zum Verdünnungseinlass. Siehe Abbildung 8 auf Seite 54.
2. Führen Sie die Schläuche in einen Behälter mit entionisiertem Wasser ein.
Anschließen der Abgasentlüftung
G E F A H R
Gefahr von Kontakt mit Chemikalien. Das Einatmen von Gasen von giftigen Abfällen kann zum Tod
führen. Leiten Sie Abgase in die Luft außerhalb der Anlage, damit sich in den Innenräumen keine
giftigen Gase ansammeln.
W A R N H I N W E I S
Potenzielle Gefahr durch Einatmen von Gas. Die Abgasöffnung muss mit der Außenluft oder einer
Abzugshaube verbunden sein.
Anschließen eines Trägergases
1. Schließen Sie eine externe Quelle mit komprimierter, CO
2
-freier Luft oder reinem Stickstoff an
den Trägergaseinlass (Carrier-Anschluss) an. Siehe Abbildung 8 auf Seite 54.
Verwenden Sie keinen Sauerstoff.
Hinweis: Alternativ kann eine 300 SCF-Flasche CO
2
-freier Luft oder Stickstoff angeschlossen werden. Eine
300 SCF-Flasche liefert in der Regel Gas für zwei bis drei Wochen.
2. Installieren Sie einen Regulator an der Trägergasleitung, damit der Druck des Trägergases 55 psi
oder weniger beträgt.
3. Stellen Sie den Druck des Trägergases gemäß den Trägergasanforderungen in den Technische
Daten auf Seite 40 ein.
4. Drehen Sie den Knopf des Druckregulators im Analysator, bis auf dem Manometer 172 kPa
(25 psi) angezeigt wird. Siehe Abbildung 10.
Der Druckregulatorknopf befindet sich hinter dem Austauscher-Verteiler.
56
Deutsch
Abbildung 10 Vorderansicht
1 Austauscher-Verteiler 4 Durchflussmesser
2 Manometer 5 Druckregulatorknopf
3 Durchflussreglerknopf
Benutzeroberfläche und Navigation
Benutzeroberfläche
In Abbildung 11 sind das Tastenfeld und das Display dargestellt. Tabelle 4 enthält Beschreibungen
der Anzeigeleuchten.
Abbildung 11 Tastenfeld und Fronttafel-Display
1 Display 3 Leuchten
2 Tastatur
Tabelle 4 Leuchten
Leuchte Bezeichnung Beschreibung
A1 Alarm 1 Leuchtet auf, wenn der TOC- (oder TC-)Messwert größer ist als der für
Alarm Niveau 1 eingestellte Grenzwert.
A2 Alarm 2 Leuchtet auf, wenn der TOC- (oder TC-)Messwert größer ist als der für
"Alarm Niveau 2" eingestellte Grenzwert.
F Fehler- oder
Wartungsereignis
Leuchtet auf, wenn ein oder mehrere Wartungsereignisse auftreten.
Blinkt, wenn ein oder mehrere Fehlerereignisse auftreten.
Drücken Sie im Hauptbildschirm ein Mal , um den aufgetretenen
Fehler bzw. die Wartungsereignisse anzuzeigen.
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