Sentera Controls FI-E11043E6-19 Mounting Instruction

Typ
Mounting Instruction
Einphasiger Ausgang
IP20 & IP66 (NEMA 4X)
Wechselstrom-Frequenzumrichter
0,37 1,1kW (0,5 1,5HP)
110 230V
Bedienungsanleitung
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AC-Frequenzumrichter
2
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1
Schnelle Inbetriebnahme
1. Schnelle Inbetriebnahme ..................................................................................................................................................... 4
1.1. Wichtige Sicherheitshinweise 4
1.2. Schnelle Inbetriebnahme 5
1.3. Schnellstart 6
Schnellstart IP20 & IP66 nicht geschaltet 6
2. Allgemeine Informationen und Bemessungsdaten ............................................................................................................... 7
2.1. Identifikation des Umrichters nach Modellnummer 7
2.2. Umrichter-Modellnummern 7
3. Mechanische Installation ..................................................................................................................................................... 8
3.1. Allgemeines 8
3.2. UL-gerechte Installation 8
3.3. Mechanische Abmessungen und Montage - offene IP20-Einheiten 8
3.4. Anweisungen für die Gehäusemontage - IP20-Einheiten 8
3.5. Mechanische Abmessungen - IP66 (Nema 4x) geschlossene Einheiten 9
3.6. Leitlinien für die Montage (IP66-Einheiten) 9
3.7. Durchführungsplatte und Verriegelung 10
3.8. Entfernen der Klemmenabdeckung 10
3.9. Routinemäßige Wartung 10
4. Leistungsverdrahtung ........................................................................................................................................................ 11
4.1. Schaltbild 11
4.2. Schutzleiteranschluss (PE) 11
4.3. Eingangsstromversorgung 12
4.4. Motoranschluss 12
4.5. Geeignete Motortypen 12
4.6. Steuerklemmenanschluss 12
4.7. Verwendung des REV/0/FWD-Wahlschalters (nur geschaltete Version) 13
4.8. Steuerklemmenanschlüsse 13
4.9. Thermischer Motor-Überlastschutz 14
4.10. EMC-konforme Installation 14
4.11. Optionaler Bremswiderstand 14
5. Betrieb ............................................................................................................................................................................... 15
5.1. Verwalten des Tastenfeldes 15
5.2. Display-Bedienung 15
5.3. Parameteränderung 15
5.4. Nur Lesezugriff auf Parameter 16
5.5. Parameter zurücksetzen 16
5.6. Einen Fehler zurücksetzen 16
6. Parameter .......................................................................................................................................................................... 17
6.1. Standardparameter 17
6.2. Erweiterte Parameter 18
6.3. P-00 „Nur lesen“-Parameter 21
6.4. Einphasige Motorsteuerung - Anhebungsstartzyklus 22
7. Makrokonfigurationen des analogen und digitalen Eingangs ............................................................................................. 24
7.1. Überblick 24
7.2. Makrofunktionen Führungsschlüssel 24
7.3. Makrofunktionen - Klemmenmodus (P-12 = 0) 24
7.4. Makrofunktionen - Tastenfeldmodus (P-12 = 1 oder 2) 25
7.5. Makrofunktionen - Fieldbus-Steuerungsmodus (P-12 = 3, 4, 7, 8 oder 9) 25
7.6. Makrofunktionen - PI-Steuerungsmodus durch Benutzer (P-12 = 5 oder 6) 26
7.7. Brandfallmodus 26
7.8. Schaltbild - Beispiel 27
8. Modbus RTU-Kommunikation ............................................................................................................................................ 28
8.1. Einleitung 28
8.2. Modbus RTU Spezifikation 28
8.3. RJ45-Anschlusskonfiguration 28
8.4. Modbus-Registerkarte 28
9. Technische Daten ............................................................................................................................................................... 29
9.1. Umgebung 29
9.2. Nennleistungstabelle 29
9.3. Zusätzliche Informationen zur UL-Konformität 30
9.4. EMV-Filter trennen 30
10. Problemlösung .............................................................................................................................................................. 31
10.1. Fehlercodemeldungen 31
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3
1
Schnelle Inbetriebnahme
Konformitätserklärung
Invertek Drives Ltd erklärt hiermit, dass die Optidrive ODE-3 Produktreihe den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen der folgenden
Richtlinien entspricht:
2004/108/EC (EMC) und 2006/95/EC (LVD) (gültig bis 20.04.2016)
2014/30/EU (EMC) und 2014/35/EU (LVD) (gültig bis 20.04.2016)
Die wurde gemäß folgenden harmonisierten EU-Normen entwickelt und hergestellt:
EN 61800-5-1: 2007
Drehzahlveränderbare elektrische Antriebe. Anforderungen an die Sicherheit. Elektrische, thermische und
energetische Anforderungen.
EN 61800-3: 2004
/A1:2012
Drehzahlveränderbare elektrische Antriebe. EMV-Anforderungen einschließlich spezieller Prüfverfahren
EN 55011: 2007
Grenzwerte und Messverfahren zur Bestimmung elektromagnetischer Abstrahlungen (EMV) von
industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen (ISM) Geräten
EN60529: 1992
Spezifikationen für Schutzarten durch Gehäuse
Elektromagnetische Kompatibilität
Alle Optidrive Systeme wurden unter Berücksichtigung striktester EMV-Richtlinien entwickelt. Alle Versionen, die für den Betrieb mit
einphasigen 230 Volt oder dreiphasigen 400 Volt-Versorgungen und die Nutzung innerhalb der Europäischen Union vorgesehen sind, sind mit
einem internen EMC-Filter ausgestattet. Dieser EMC-Filter ist so gestaltet, dass er die über die Verkabelung zurück zur Stromversorgung
geleiteten Emissionen zwecks Erfüllung harmonisierter EU-Normen reduziert.
Der Installateur hat sicherzustellen, dass die Ausrüstung bzw. das System, in die das Produkt integriert wird, den EMV-Normen des jeweiligen
Landes bzw. der jeweiligen Kategorie entspricht. In der Europäischen Union müssen Geräte, in die dieses Produkt eingebaut sind/werden, der
EMV-Richtlinie 2004/108/EU entsprechen. Diese Bedienungsanleitung soll die Umsetzung der geltenden Standards gewährleisten.
Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Herausgebers darf kein Teil dieser Bedienungsanleitung in
irgendeiner Form bzw. mithilfe irgendwelcher Mittel, ob elektrischer oder mechanischer Art, vervielfältigt oder übertragen werden. Dies
schließt das Fotokopieren, das Aufzeichnen sowie den Einsatz von Informationsspeicher- oder Datenwiedergewinnungssystemen mit ein.
Copyright Invertek Drives Ltd © 2016
Alle Invertek Optidrive-Einheiten sind ab Kaufdatum mit einer 2-Jahres-Garantie gegen Herstellungsdefekte gewährleistet. Der Hersteller haftet
nicht für Schäden, die während oder aufgrund des Transports, des Empfangs, der Installation oder Inbetriebnahme entstehen. Eine Haftung ist
ebenfalls ausgeschlossen bei Schäden und Folgen, die durch unsachgemäße, fahrlässige oder inkorrekte Installation oder Einstellung der
Betriebsparameter des Frequenzumrichters, einer inkorrekten Installation, inakzeptable Staubanhäufungen, Feuchtigkeit, korrodierende
Substanzen, übermäßige Vibrationen/Erschütterungen oder Umgebungstemperaturen entstehen, die außerhalb der Konstruktionsspezifikation
liegen.
Der regional zuständige Vertriebshändler kann nach seinem Ermessen andere Bedingungen und Konditionen anbieten und ist in sämtlichen die
Garantie betreffenden Fällen immer der erste Ansprechpartner.
Diese Bedienungsanleitung enthält die Originalanweisungen. Alle nicht-englischen Versionen sind Übersetzungen dieser
Originalanweisungen.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Anleitung waren sämtliche darin enthaltene Angaben korrekt. Im Interesse seines Engagements für
kontinuierliche Verbesserungen behält sich der Hersteller das Recht vor, Spezifikationen oder die Leistung des Produkts oder den Inhalt dieser
Bedienungsanleitung ohne vorherige Ankündigung zu ändern.
Diese Bedienungsanleitung gilt für die Firmware-Version 3.03.
Bedienungsanleitung Revision 1.01
Invertek Drives Ltd verfolgt eine Politik der kontinuierlichen Verbesserung und obgleich alle Anstrengungen unternommen wurden, um präzise
und aktuelle Angaben zur Verfügung zu stellen, dienen die in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Informationen lediglich der Orientierung
und stellen keinen Teil irgendeines Vertrages dar.
Diese Anleitung dient als Richtlinie für eine ordnungsgemäße Installation. Invertek Drives Ltd übernimmt keine Verantwortung
für die Einhaltung bzw. Nichteinhaltung der für die korrekte Installation dieses Umrichters oder der dazugehörigen
Ausrüstungen geltenden nationalen oder regionalen Vorschriften. Eine Nichteinhaltung dieser Vorschriften kann zu
Verletzungen oder Sachschäden führen.
Der Optidrive Umrichter verfügt über Hochspannungskondensatoren, die auch nach dem Trennen der Hauptversorgung einige
Zeit benötigen, um sich zu entladen. Trennen Sie vor dem Beginn jeglicher Arbeiten die Hauptversorgung von den
Netzeingängen. Warten Sie dann zehn (10) Minuten, bis sich die Kondensatoren auf sichere Spannungspegel entladen haben.
Eine Nichtbefolgung dieser Vorsichtsmaßnahme kann schwere Verletzungen oder gar Tod zur Folge haben.
Diese Ausrüstung darf nur von qualifiziertem Fachpersonal installiert, eingestellt und gewartet werden, das mit der Bauweise
und dem Betrieb der Ausrüstung sowie den damit verbundenen Gefahren vertraut ist. Bevor Sie fortfahren, lesen Sie diese
Anleitung und alle anderen zutreffenden Handbücher sorgfältig durch. Eine Nichtbefolgung dieser Vorsichtsmaßnahme kann
schwere Verletzungen oder gar Tod zur Folge haben.
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1
Schnelle Inbetriebnahme
1. Schnelle Inbetriebnahme
1.1. Wichtige Sicherheitshinweise
Lesen und beachten Sie die folgenden SICHERHEITSRELEVANTEN HINWEISE sowie alle Warn- und Vorsichtshinweise an anderen Stellen
sorgfältig durch.
Gefahr: Weist auf die Gefahr eines elektrischen Schlages
hin, die ohne entsprechende Vorbeugungsmaßnahmen zu
Schäden an der Ausrüstung oder gar zu Verletzungen und
den Tod führen kann.
Dieser Frequenzumrichter (Optidrive) ist für die Integration in komplette Ausrüstungen oder Systeme als Teil einer festen Installation
vorgesehen. Bei unsachgemäßer Installation kann das Gerät ein Sicherheitsrisiko darstellen. Der Optidrive Umrichter verwendet hohe
elektrische Spannungen und Ströme, führt ein hohes Maß an gespeicherter elektrischer Energie und wird für das Steuern und Regeln von
Maschinen und Anlagen genutzt, die aufgrund ihrer Bauart Verletzungen verursachen können. Elektroinstallation und Systemdesign
erfordern besondere Aufmerksamkeit, damit Gefahren sowohl beim normalen Betrieb als auch im Falle einer Funktionsstörung
vermieden werden können. Dieses Produkt darf nur von qualifizierten Elektrikern eingebaut und gewartet werden.
Systemdesign, Installation und Inbetriebnahme darf nur durch Personen erfolgen, die aufgrund ihrer Kenntnisse und praktischen
Erfahrung dazu geeignet sind. Diese Sicherheitsinformationen und die Anweisungen dieser Anleitung sind sorgfältig durchzulesen und
alle Informationen im Hinblick auf den Transport, die Lagerung und Verwendung des Optidrive Umrichters zu beachten, einschließlich
der angegebenen Umweltbeschränkungen.
Führen Sie keine Durchschlagprüfung oder Stehspannungsprüfung am Optidrive Umrichter durch. Vor jeglichen elektrischen Messungen
ist das Gerät von der Stromversorgung zu trennen.
Gefahr eines elektrischen Schlages! Vor dem Beginn jeglicher Arbeiten den Optidrive-Umrichter SPANNUNGSFREI schalten. Die Klemmen
und Innenkomponenten des Geräts stehen bis zu 10 Minuten nach der Trennung vom Netz immer noch unter Hochspannung. Prüfen Sie
vor dem Beginn jeglicher Arbeiten mit einem Vielfachmessgerät, ob alle Versorgungsspannungsklemmen des Umrichters spannungsfrei
geschaltet sind.
Wenn der Umrichter über Steckverbinder mit dem Netz verbunden ist, darf die Verbindung frühestens 10 Minuten nach der
Netzabschaltung getrennt werden.
Überprüfen Sie die Kabelverbindungen und die korrekte Erdung gemäß den örtlichen Vorschriften oder Empfehlungen. Der Ableitstrom
des Umrichters kann bei 3,5 mA und darüber liegen; dazu muss das Erdungskabel für den maximalen Netzfehlerstrom ausgelegt sein, der
normalerweise durch Sicherungen oder Motorschutzschalter begrenzt wird.
In der Netzversorgung zum Umrichter müssen ausreichend bemessene Sicherungen oder Leitungsschutzschalter gemäß den regional
geltenden Gesetzen bzw. Bestimmungen eingebaut sein.
Nicht an den Steuerleitungen arbeiten, solange Strom am Frequenzumrichter oder externen Steuerleitungen anliegt.
In der Europäischen Union müssen Geräte, in die dieses Produkt eingebaut ist/wird, der EMV-Richtlinie 2006/42/EG entsprechen. Vor
allem der Maschinenhersteller ist dafür verantwortlich, einen Haupt-Netzschalter zur Verfügung zu stellen und zu gewährleisten, dass
die elektrische Anlage der Norm EN60204-1 entspricht.
Obgleich alle Anstrengungen unternommen wurden, um den Inhalt dieser Bedieneranleitung auf die breite Palette der Anwendungen
und Installation abzustimmen, liegt es in der Verantwortung des Installateurs, die Erfüllung lokaler Vorschriften und Richtlinien in Bezug
auf den Installationsort sicherzustellen.
Das durch die Steuereingabefunktionen des Optidrive-Umrichters, wie z. B. Stopp/Start, Vorwärts/Rückwärts und Höchstdrehzahl,
gegebene Maß an Integrität reicht für den Einsatz bei sicherheitskritischen Anwendungen ohne unabhängige Schutzkanäle nicht aus. Alle
Anwendungen, bei denen eine Fehlfunktion zu Verletzungen oder zum Tod führen könnte, müssen einer Risikobewertung unterzogen
und ggf. durch zusätzliche Maßnahmen gesichert werden.
Der angetriebene Motor kann, wenn das Freigabesignal aktiviert ist, beim Einschalten der Stromversorgung starten.
Die STOPP-Funktion führt nicht zur Beseitigung einer potenziell tödlichen Hochspannung. Schalten Sie den Umrichter SPANNUNGSFREI
und warten Sie 10 Minuten, bevor Sie irgendwelche Arbeiten daran vornehmen. Führen Sie niemals irgendwelche Arbeiten an
Umrichter, Motor oder Motorkabeln durch, während der Eingangsstrom noch anliegt.
Der Optidrive-Umrichter lässt sich so programmieren, dass der angetriebene Motor mit einer Drehzahl oberhalb oder unterhalb des
Wertes betrieben wird, der erreicht wird, wenn der Motor direkt an die Netzversorgung angeschlossen ist. Holen Sie die Bestätigung der
Hersteller des Motors und der angetriebenen Maschine hinsichtlich der Eignung für den Betrieb oberhalb des beabsichtigten
Drehzahlbereichs ein, bevor Sie die Maschine in Betrieb nehmen.
Vermeiden Sie die Aktivierung der automatischen Fehler-Reset-Funktion für Systeme, wenn dies zu einer potenziell gefährlichen
Situation führen kann.
IP20-Umrichter müssen in einer Umgebung mit Verschmutzungsgrad 2 installiert werden, montiert in einem Schaltschrank mit IP54 oder
höher.
Optidrive-Umrichter sind nur für den Einsatz in Innenräumen konzipiert.
Stellen Sie beim Einbau des Umrichters sicher, dass für ausreichend Kühlung gesorgt ist. Führen Sie keine Bohrarbeiten durch, wenn sich
der Umrichter in Einbauposition befindet, da Bohrstaub und Bohrspäne zu einer Beschädigung führen können.
Das Eindringen leitfähiger oder entflammbarer Fremdkörper ist zu verhindern. Es dürfen keine brennbaren Materialien in der Nähe des
Umrichters gelagert werden.
Die relative Feuchtigkeit darf 95 % (nicht kondensierend) nicht übersteigen.
Versorgungsspannung, -frequenz und Anzahl der Phasen (1 oder 3) müssen den Werkseinstellungen des Optidrive-Umrichters
entsprechen.
In keinem Fall die Hauptstromversorgung an die Ausgangsklemmen U, V oder W anschließen.
Installieren Sie keinerlei automatische Schaltgeräte zwischen Umrichter und Motor.
Wenn sich Steuerleitungen in der Nähe von Leistungskabeln befinden, muss ein Mindestabstand von 100 mm eingehalten werden. Die
Leitungen sollten sich zudem in einem Winkel von 90° kreuzen.
Alle Klemmen müssen mit dem vorgesehenen Drehmoment angezogen werden.
Führen Sie niemals Reparaturen am Optidrive-Umrichter durch. Kontaktieren Sie bei eventuellen Fehlern oder Störungen Ihren
regionalen Invertek Drives-Vertriebspartner zur weiteren Unterstützung.
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5
1
Schnelle Inbetriebnahme
1.2. Schnelle Inbetriebnahme
Schritt
Aktion
Siehe Abschnitt
Seite
1
Identifizieren Sie den Gehäusetyp, Modelltyp und die
Bewertungen Ihres Umrichters anhand des Modellcodes
auf dem Etikett. Insbesondere:
- Überprüfen Sie, ob der Spannungswert der
Eingangsversorgung entspricht.
- Überprüfen Sie, ob die Ausgangsstromkapazität
dem Volllaststrom des vorgesehenen Motors
entspricht oder diesen übersteigt
2.1
Identifikation des Umrichters nach Modellnummer
7
2
Packen Sie den Umrichter aus und überprüfen Sie ihn. Informieren Sie den Zulieferer und Versanddienstleister im Falle eines
Schadens sofort.
3
Stellen Sie sicher, dass am Montageort die richtigen
Umgebungsbedingungen für den Umrichter eingehalten
werden.
9.1
Umgebung
29
4
Installieren Sie den Umrichter in einem geeigneten
Schaltschrank (IP20-Einheiten), stellen Sie dabei sicher,
dass eine geeignete Luftkühlung verfügbar ist.
Montieren Sie den Umrichter an der Wand oder der
Maschine (IP66).
3.1
3.3
3.4
3.5
3.6
Allgemeines
Mechanische Abmessungen und Montage - offene IP20-
Einheiten
Anweisungen für die Gehäusemontage - IP20-Einheiten
Leitlinien für die Montage (IP66-Einheiten)
8
8
8
9
5
Wählen Sie die korrekten Strom- und Motorkabel gemäß
den örtlichen Verkabelungsrichtlinien oder Kodizes unter
Beachtung der maximal zulässigen Größen
9.2
Nennleistungstabelle
29
6
Wenn der Versorgungstyp IT oder asymmetrisch geerdet
ist, trennen Sie den EMV-Filter vor dem Verbinden der
Versorgung.
9.4
EMV-Filter trennen
30
7
Überprüfen Sie das Versorgungs- und Motorkabel auf Fehler oder Kurzschlüsse.
8
Verlegen Sie die Kabel
9
Überprüfen Sie, ob der für den Einsatz geplante Motor für die Nutzung geeignet ist, unter Beachtung sämtlicher
Vorsichtsmaßnahmen, die seitens des Zulieferers oder Herstellers empfohlen wurden.
10
Stellen Sie sicher, dass die Länge des Motorkabels den zulässigen Wert nicht übersteigt
- maximal 100 m (geschirmtes Kabel)
- maximal 150 m (ungeschirmtes Kabel)
- maximal 200 m (geschirmtes Kabel) mit optionalem externem Filter
- maximal 300 m (geschirmtes Kabel) mit optionalem externem Filter
11
Stellen Sie sicher, dass ein geeigneter Kabelschutz
vorhanden ist, indem Sie einen geeigneten Trennschalter
oder Sicherungen bei der Eingangsversorgungsleitung
installieren
4.3.2
9.2
Auswahl von Sicherungen/Leistungsschaltern
Nennleistungstabelle
12
29
12
Stellen Sie sicher, dass ein geeigneter Kabelschutz
vorhanden ist, indem Sie einen geeigneten Trennschalter
oder Sicherungen bei der Eingangsversorgungsleitung
installieren
4.1
4.2
4.3
4.4
Schaltbild
Schutzleiteranschluss (PE)
Eingangsstromversorgung
Motoranschluss
11
11
12
12
13
Verbinden Sie die Steuerleitungen wie für die Anwendung
erforderlich
4.6
7
7.8
Steuerklemmenanschluss
Makrokonfigurationen des analogen und digitalen Eingangs
Schaltbild - Beispiel
12
24
27
14
Überprüfen Sie die Installation und Verkabelung sorgfältig
15
Stellen Sie sicher, dass alle Aspekte der Installation mit lokalen Vorschriften und Richtlinien in Bezug auf den Installationsort
übereinstimmen.
16
Nehmen Sie die Umrichterparameter in Betrieb
5.1
6
Verwalten des Tastenfeldes
Parameter
15
17
6
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1
Schnelle Inbetriebnahme
1.3. Schnellstart
Schnellstart IP20 & IP66 nicht geschaltet
Installieren Sie einen Start-/Stopp-Schalter zwischen den Steuerklemmen 1 & 2
oZum Starten schließen Sie den Schalter
oZum Stoppen öffnen Sie den Schalter
Installieren Sie, wie gezeigt, ein Potentiometer (5k 10 kΩ) zwischen den Klemmen 5, 6 und 7
oStellen Sie das Potentiometer auf die Variation der Drehzahl zwischen P-02 (0 Hz Standard)
und P-01 (50/60 Hz Standard) ein
Schnellstart IP66 geschaltet
Schalten Sie die Hauptstromversorgung zum Umrichter über den integrierten Trennschalter am
vorderen Bedienfeld ein.
Über OFF/REV/FWD aktivieren Sie den
Motor.
HINWEIS: Bei einphasigen Motoren
ist eine Vorwärtsdrehung möglich.
Mit dem Potentiometer regeln Sie die Rotationsgeschwindigkeit der Motorwelle.
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7
2
Allgemeine Informationen und Bemessungsdaten
2. Allgemeine Informationen und Bemessungsdaten
Dieses Kapitel enthält Informationen über den Optidrive E3, einschließlich Hinweisen zur Identifikation des Umrichters
2.1. Identifikation des Umrichters nach Modellnummer
Jeder Umrichter kann über seine Modellnummer identifiziert werden, siehe Tabelle unten. Diese Nummer finden Sie auf dem Lieferetikett
sowie dem Typenschild. Die Modellnummer enthält Informationen zum Umrichter sowie sämtliche Optionen.
ODE
-
3
-
1
2
0021
-
1
F
1
2
-01
Einphasiger Ausgang
Produktreihe
IP-Bewertungen
2 = IP20
X = IP66 nicht geschaltet
Y = IP66 geschaltet
Generation
Dynamischer
Bremswiderstand
1 = Nicht montiert
4 = Interner Transistor
Baugröße
Filtertyp
0 = Kein Filter
F = Interner EMV-Filter
Eingangsspannung
1 = 110 115
2 = 200 240
Anzahl an Eingangsphasen
Ausgangsstrom x 10
2.2. Umrichter-Modellnummern
110 - 115V + / - 10 % 1 Phase Eingang, 1 Phase 110V Ausgang
Modellnummer
kW
PS
Ausgangs-
Strom (A)
Bau-
größe
Mit Filter
Ohne Filter
--
ODE-3-110070-101#-01
0,5
7,0
1
--
ODE-3-210105-104#-01
0,75
10,5
2
200 - 240 V + / - 10% einphasiger Eingang - einphasiger Ausgang
Modellnummer
kW
PS
Ausgangs-
strom (A)
Bau-
größe
Mit Filter
Ohne Filter
ODE-3-120043-1F1#-01
ODE-3-120043-101#-01
0,37
0,5
4,3
1
ODE-3-120070-1F1#-01
ODE-3-120070-101#-01
0,75
1
7,0
1
ODE-3-120105-1F4#-01
ODE-3-120105-104#-01
1,1
1,5
10,5
2
HINWEIS
Bei IP20-Einheiten ersetzen Sie `#´ durch `2´
Bei nicht geschalteten IP66-Einheiten ersetzen Sie `#´ durch `X´
Bei geschalteten IP66-Einheiten ersetzen Sie `#´ durch `Y´
8
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3
Mechanische Installation
3. Mechanische Installation
3.1. Allgemeines
Der Optidrive-Umrichter darf nur senkrecht auf einer ebenen, flammwidrigen und vibrationsfreien Montagefläche unter Verwendung der
integrierten Montagebohrungen oder einer DIN-genormten Klemmplatte installiert werden.
IP20-Umrichter dürfen nur in einer Umgebung mit Verschmutzungsgrad 1 oder 2 installiert werden.
Lagern Sie niemals brennbare Materialien in der Nähe des Umrichters.
Gewährleisten Sie, dass die in den Abschnitten 3.5 und 3.7 beschriebenen Kühlluftzwischenräume stets frei bleiben.
Die Umgebungstemperatur des Optidrive darf die in Abschnitt 9.1 angegebenen Grenzwerte nicht überschreiten.
Sorgen Sie für geeignete saubere Kühlluft, die frei von Feuchtigkeit und Verunreinigungen ist, um die Kühlanforderungen des Optidrive zu
erfüllen.
3.2. UL-gerechte Installation
In Abschnitt 9.2 auf Seite 29 finden Sie zusätzliche Infos zu UL-gerechten Installationen.
3.3. Mechanische Abmessungen und Montage - offene IP20-Einheiten
Umric
hter
Größe
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
Gewicht
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
Kg
Pfund
1
173
6,81
160
6,30
109
4,29
162
6,38
5
0,20
123
4,84
83
3,27
50
1,97
5,5
0,22
10
0,39
1,0
2,2
2
221
8,70
207
8,15
137
5,39
209
8,23
5,3
0,21
150
5,91
110
4,33
63
2,48
5,5
0,22
10
0,39
1,7
3,8
Montageschrauben
Baugröße 1 - 2
4 x M5 (#8)
Baugröße 4
4 x M8
Anzugsmomente
Baugröße 1 - 2
Steuerklemmen
0,5 Nm (4,5 lb-in)
Versorgungsspannungsklemmen
1 Nm (9 lb-in)
3.4. Anweisungen für die Gehäusemontage - IP20-Einheiten
Gemäß IEC-664-1 sind IP20-Einheiten für Umgebungen mit Verschmutzungsgrad 1 geeignet. Bei Umgebungen mit Verschmutzungsgrad 2
oder höher sollte der Umrichter in einem Schaltschrank mit geeigneter Schutzart installiert werden, der eine Umgebung mit
Verschmutzungsgrad 1 gewährleistet.
Das Gehäuse sollte aus einem wärmeleitfähigen Material bestehen.
Bei der Montage des Umrichters sind, wie unten gezeigt, entsprechende Belüftungsfreiräume einzuhalten.
Werden belüftete Gehäuse verwendet, sollten diese unbedingt Lüftungsschlitze oben und unten aufweisen, um eine ausreichende
Luftzirkulation zu gewährleisten. Die Luft muss unterhalb des Umrichters eingesogen werden und über dem Umrichter wieder austreten
können.
In allen Umgebungen, wo dies notwendig ist, sollte das Gehäuse so ausgelegt sein, dass das Gerät gegen Flugstaub, ätzende Gase oder
Flüssigkeiten, leitende Verunreinigungen (wie Kondensation, Kohlestaub und Metallpartikel) und Sprühnebel oder Spritzwasser aus allen
Richtungen geschützt ist.
In Umgebungen mit hoher Feuchtigkeit, hohem Salzgehalt oder hohem chemischen Gehalt muss ein passend abgedichtetes Gehäuse
(nicht belüftet) verwendet werden.
Gehäusekonstruktion und -layout müssen so ausgelegt sein, dass angemessene Belüftungswege und -abstände gewährleistet werden und die
Luft durch den Kühlkörper des Umrichters zirkulieren kann. Invertek Drives empfiehlt folgende Mindestgrößen für Umrichter, die in nicht
belüfteten Metallgehäusen montiert werden:-
Umrichter
Größe
X
oberhalb
und
unterhalb
Y
beide
Seiten
Z
dazwischen
Empfohlener
Luftstrom
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
CFM (ft3/min)
1
50
1,97
50
1,97
33
1,30
11
2
75
2,95
50
1,97
46
1,81
22
Hinweis:
Bei Abmessung Z wird davon ausgegangen, dass die Umrichter nebeneinander
und ohne Zwischenraum montiert sind.
Der typische Wärmeverlust des Umrichters entspricht 3 % der Betriebslast.
Die o. a. Abmessungen dienen nur als Richtwerte. Die Umgebungstemperatur
des Umrichters MUSS sich immer innerhalb des angegebenen Bereichs
bewegen.
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9
3
Mechanische Installation
3.5. Mechanische Abmessungen - IP66 (Nema 4x) geschlossene Einheiten
Baugröße
A
B
D
E
F
G
H
I
J
Gewicht
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
in
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
mm
Zoll
kg
Pfun
d
1
232,0
9,13
207,0
8,15
189,0
7,44
25,0
0,98
179,0
7,05
161,0
6,34
148,5
5,85
4,0
0,16
8,0
0,31
3,1
6,8
2
257,0
10,12
220,0
8,67
200,0
7,87
28,5
1,12
187,0
7,36
188,0
7,40
176,0
6,93
4,2
0,17
8,5
0,33
4,1
9,0
Montageschrauben
Alle Baugrößen
4 x M4 (#8)
Anzugsmomente
Alle Baugrößen
Steuerklemmen
0,5 Nm (4,5 lb-in)
Versorgungsspannungsklemmen
1 Nm (9 lb-in)
3.6. Leitlinien für die Montage (IP66-Einheiten)
Stellen Sie vor der Montage sicher, dass der gewählte Installationsort die unter Abschnitt 9.1 angegebenen Umgebungsbedingungen für
den Umrichter erfüllt.
Der Umrichter ist senkrecht an bzw. auf einer ebenen Oberfläche zu installieren.
Die in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Mindest-Montageabstände sind einzuhalten.
Installationsort und Befestigungsmittel sollten für das Gewicht der Umrichter geeignet sein.
Markieren Sie die Bohrlöcher, indem Sie entweder den Umrichter als Schablone oder die o. a. Abmessungen verwenden.
Zur Einhaltung der Schutzklasse müssen die entsprechenden Kabelverschraubungen verwendet werden. Die Aussparungen für Strom- und
Motorkabel sind bereits ins Gehäuse integriert. Die empfohlenen Größen der Kabelverschraubungen finden Sie oben. Aussparungen für
Steuerkabel können wie erforderlich gebohrt werden.
Baugröße
X oberhalb und
unterhalb
Y beide Seiten
mm
Zoll
mm
Zoll
1
200
7,87
10
0,39
2
200
7,87
10
0,39
Hinweis:
Der typische Wärmeverlust des Umrichters entspricht 3 % der
Betriebslastbedingungen.
Die o. a. Abmessungen dienen nur als Richtwerte. Die
Umgebungstemperatur des Umrichters MUSS sich immer innerhalb
des angegebenen Bereichs bewegen.
Durchmesser für Kabeleinführungen
Baugröße
Netzkabel
Motorkabel
Steuerleitungen
1
M20 (PG13,5)
M20 (PG13,5)
M20 (PG13,5)
2
M25 (PG21)
M25 (PG21)
M20 (PG13,5)
10
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3
Mechanische Installation
3.7. Durchführungsplatte und Verriegelung
Zur Aufrechterhaltung der entsprechenden IP/NEMA-Schutzart ist ein geeignetes Kabelverschraubungssystem zu verwenden. Die
Durchführungsplatte besitzt vorgeformte Löcher für die Kabeldurchführung von Leistungs- und Motoranschlüssen, die geeignet sind für
Kabeldurchführungen wie in der folgenden Tabelle dargestellt. Wo zusätzliche Löcher erforderlich sind, können diese in geeigneter Größe
gebohrt werden. Bitte bohren Sie vorsichtig, um zu verhindern, dass Bohrspäne/Partikel im Produkt zurückbleiben.
Kabeldurchführungen empfohlene Lochgrößen/Typen:
Netz- und Motorkabel
Steuer- und Signalleitungen
Lochgröße
Stopfbuchse
Metrische
Stopfbuchse
Knockout-
Größe
Stopfbuchse
Metrische
Stopfbuchse
Baugröße 1
22mm
PG13,5
M20
22mm
PG13,5
M20
Baugröße 2
27mm
PG21
M25
22mm
PG13,5
M20
Flexible Lochgrößen der Leitungsdurchführung:
Bohrgröße
Handelsgröße
M-Größen
Baugröße 1
28mm
¾ Zoll
21
Baugrößen 2 und 3
35mm
1 Zoll
27
Ein UL-konformer Eintrittsschutz („Typ“) ist nur dann gegeben, wenn die Kabel mittels einer/eines UL-anerkannten
Durchführbuchse bzw. Einführstutzens für ein flexibles Rohrsystem installiert werden, das den erforderlichen Schutzgrad erfüllt.
Bei Elektroinstallationsrohrsystemen müssen alle Durchführungen die per NEC vorgeschriebenen Werte aufweisen.
Nicht für die Installation mit starren Kabelrohrsystemen vorgesehen.
Netztrennschalter-Verriegelung
Bei den Modellen mit Schalter lässt sich der Netztrennschalter mit Hilfe eines standardmäßigen 20 mm-Vorhängeschlosses in „Off“ (Aus)-
Stellung verriegeln (Vorhängeschloss nicht im Lieferumfang enthalten).
IP66 / Nema 4X Durchführungsplatte
IP66 / Nema 4X Verriegelung
3.8. Entfernen der Klemmenabdeckung
Für den Zugriff auf die Anschlussklemmen muss die vordere Abdeckung des Umrichters wie dargestellt entfernt werden.
IP66 / Nema 4X Einheiten
Das Entfernen der 2 Schrauben an der Vorderseite des Produktes erlaubt den Zugriff auf die Anschlussklemmen, wie unten dargestellt.
3.9. Routinemäßige Wartung
Der Umrichter ist in den Routinewartungsplan zu integrieren, um stets optimale Betriebsbedingungen zu gewährleisten. Dazu gehören:
Die Umgebungstemperatur muss gleich dem oder niedriger als der im Abschnitt „Umgebungsbedingungen“ angegebene Wert sein.
Die Lüfter des Kühlkörpers drehen sich ohne Probleme und sind staubfrei.
Das Gehäuse, in dem der Umrichter installiert ist, sollte frei von Staub und Kondensation sein; des Weiteren sollten die Lüfter und
Luftfilter für korrekten Luftstrom überprüft werden.
Außerdem sollten alle elektrischen Verbindungen geprüft werden, um sicherzustellen dass alle Schraubklemmen fest angezogen sind und die
Versorgungsleitungen keine Anzeichen von Hitzeschäden aufweisen.
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4
Leistungsverdrahtung
4. Leistungsverdrahtung
4.1. Schaltbild
4.1.1. IP20 & IP66 (Nema 4X) nicht geschaltete Einheiten
Schlüssel
Abs.
Seite
A
Schutzleiteranschluss (PE)
4.2
11
B
Externer Isolator/Trenner
4.3
12
C
Auswahl von
Sicherungen/Leistungsschaltern
4.3.2
12
D
Optionale Eingangsdrossel
4.3.3
12
E
Optionaler externer EMC-Filter
4.10
14
F
Interner Isolator/Trenner
4.3
12
G
Optionaler Bremswiderstand
4.11
14
H
Motoranschluss
4.4
12
I
Analogausgang
4.8.1
14
J
Relaisausgang
4.8.2
14
K
Verwendung des REV/0/FWD-
Wahlschalters (nur geschaltete
Version)
4.7
13
L
Analogeingänge
4.8.3
14
M
Digitaleingänge
4.8.4
14
4.1.2. IP66 (Nema 4X) geschaltete Einheiten
4.2. Schutzleiteranschluss (PE)
Erdungsrichtlinien
Die Erdungsklemme jedes Optidrive Umrichters muss einzeln und DIREKT an die Erdungssammelschiene (über den Filter, wenn installiert)
angeschlossen werden. Die Erdungsanschlüsse des Optidrive Umrichters dürfen dabei nicht von einem Umrichter zum anderen bzw. zu einem
anderen Gerät bzw. von einem solchen ausgehend durchgeschleift werden. Die Erdschleifenimpedanz muss den jeweiligen regionalen
Sicherheitsvorschriften entsprechen. Zur Einhaltung der UL-Vorschriften müssen für alle Erdverbindungen UL-konforme Ringkabelschuhe
verwendet werden.
Die Erdung des Umrichters muss mit der Systemerdung verbunden werden. Die Erdungsimpedanz muss den Anforderungen der nationalen und
lokalen Sicherheitsrichtlinien und/oder elektrischen Kodizes der Industrie entsprechen. Die Integrität aller Erdverbindungen ist regelmäßig zu
prüfen.
Schutzleiter
Der Querschnitt der Potenzialausgleichsleitung muss für die Netzanschlussleitung dimensioniert sein.
Sicherheitserdung
Dies ist die gemäß Code erforderliche Sicherheitserdung für den Umrichter. Einer dieser Punkte muss mit Stahl eines benachbarten Gebäudes
(Balken, Träger), einem Erdspieß im Boden oder einer Stromschiene verbunden werden. Die Erdungspunkte müssen den Anforderungen der
nationalen und lokalen Sicherheitsrichtlinien und/oder elektrischen Kodizes der Industrie entsprechen.
Motorerdung
Die Motormasse muss mit einer der Erdungsklemmen des Umrichters verbunden werden.
Erdschlussüberwachung
Alle Umrichter können einen Ableitstrom gegen Erde verursachen. Optidrive Umrichter wurden gemäß internationalen Normen für den
geringstmöglichen Ableitstrom entwickelt. Die Stromstärke hängt dabei von Länge und Typ des Motorkabels, der effektiven Taktfrequenz, den
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4
Leistungsverdrahtung
verwendeten Erdungsanschlüssen sowie dem installierten Funkentstörfilter (RFI) ab. Bei Verwendung eines Fehlerstrom-Schutzschalters (FI-
Schalter) gelten folgende Bedingungen:
Es ist ein Gerät vom Typ B zu verwenden
Das Gerät muss für den Schutz von Ausrüstungen mit einem Gleichstromanteil im Ableitstrom geeignet sein
Für jeden Optidrive Umrichter ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden
Kabelabschirmung (Anschluss)
Die Klemme für die Sicherheitserdung bietet einen Erdungspunkt für die Kabelabschirmung des Motors. Die Kabelabschirmung des Motors, die
an diese Klemme angeschlossen ist (Antriebsseite), sollte auch mit dem Motorrahmen (Motorseite) verbunden werden. Verwenden Sie eine
Schirmanschluss- oder EMI-Klemme, um die Abschirmung mit dem Schutzleiteranschluss zu verbinden.
4.3. Eingangsstromversorgung
4.3.1. Kabelauswahl
Die Kabel der Stromversorgung sollten an die Klemmen L1/L und L2/N angeschlossen werden.
Zwecks Einhaltung der CE, C Tick und EMV-Vorschriften siehe Abschnitt 4.10 EMC-konforme Installation
Gemäß IEC61800-5-1 ist eine ortsfeste Installation mit einer geeigneten Trennvorrichtung gefordert, die zwischen dem Optidrive und der
AC-Stromquelle installiert ist. Diese muss den örtlichen Sicherheitsnormen (z. B. in Europa die Maschinenrichtlinie EN60204-1) entsprechen.
Alle Kabel sind entsprechend den örtlichen Vorschriften zu bemessen. Richtlinien zur Dimensionierung sind in Abschnitt 9.2 gegeben.
4.3.2. Auswahl von Sicherungen/Leistungsschaltern
Zum Schutz der Verkabelung des Eingangsstromkabels sind gemäß den Daten in Abschnitt 9.2 Nennleistungstabelle Sicherungen zu
installieren. Alle Sicherungen sind entsprechend den örtlichen Vorschriften zu bemessen. Im Allgemeinen sind Sicherungen vom Typ gG (IEC
60269) oder UL-Typ J ausreichend, in manchen Fällen können aber auch solche vom Typ aR erforderlich sein. Die Ansprechzeit der
Sicherungen muss unter 0,5 Sekunden liegen.
Wo es die lokalen Richtlinien erlauben, können anstatt Sicherungen auch Leitungsschutzschalter der Charakteristik B mit gleichen Werten
verwendet werden, vorausgesetzt das Schaltvermögen ist für die Installation ausreichend.
Der maximal zulässige Kurzschlussstrom der Optidrive Versorgungsspannungsklemmen gemäß IEC60439-1 beträgt 100 kA.
4.3.3. Optionale Eingangsdrossel
Es sollte eine optionale Eingangsdrossel in der Versorgungsleitung für solche Umrichter installiert werden, die folgende Bedingungen
aufweisen:-
oDie Eingangsnetzimpedanz ist gering oder der Fehler-/Kurzschlussstrom ist hoch
oDas Netz weist Spannungsabfälle auf
oDie Stromversorgung des Umrichters erfolgt über eine Sammelschiene/ein Bürstenantriebssystem (wie bei Brückenkränen).
Für alle anderen Installationen wird eine Eingangsdrossel empfohlen, um den Umrichter vor Störungen der Stromversorgung zu schützen.
Die Teilenummern sind in der Tabelle aufgeführt.
Stromversorgung
Baugröße
AC-Eingangsspule
110 & 230 Volt
1 Phase
1
OPT-2-L1016-20
2
OPT-2-L1025-20
4.4. Motoranschluss
Im Gegensatz zum Betrieb direkt über das Versorgungsnetz erzeugen Frequenzumrichter am Motor standesgemäß schnell schaltende
Ausgangsspannungen (PWM). Für Motoren, die für den Betrieb mit drehzahlvariablen Antrieben gewickelt wurden, sind keine weiteren
vorbeugenden Maßnahmen zu treffen. Falls jedoch die Qualität der Isolierung unbekannt sein sollte, ist der Hersteller des Motors zu
kontaktieren, da eventuell vorbeugende Maßnahmen notwendig sind.
Der Motor ist über ein geeignetes Zwei- oder Dreileiterkabel an die Klemmen U und V W des Optidrive Umrichters anzuschließen. Bei
Verwendung eines Zweileiterkabels, bei dem die Schirmung als Erdleiter funktioniert, muss diese mindestens den gleichen Querschnitt
aufweisen wie der Phasenleiter, wenn sie aus dem gleichen Material besteht. Wenn Dreileiterkabel verwendet werden, muss der Erdleiter
mindestens den Querschnitt der Phasenleiter besitzen und aus dem gleichen Material bestehen.
Die Motormasse muss mit einer der Erdungsklemmen des Umrichters verbunden werden.
4.5. Geeignete Motortypen
Optidrive E3 Umrichter mit einphasigem Ausgang wurden für folgende Motortypen konzipiert:-
PSC (Permanent Split Capacitor)
Spaltpolmotor
Der Motor sollte für die Verwendung mit einem PWM-Umrichter geeignet sein. Bei Zweifeln kontaktieren Sie Ihren Motorhersteller.
Möglicherweise werden zusätzliche Filter benötigt, um eine Beschädigung des Motors zu vermeiden.
4.6. Steuerklemmenanschluss
Alle analogen Signalkabel sollten entsprechend geschirmt sein. Es werden deshalb verdrillte Leiterpaare empfohlen.
Alle Strom- und Steuerkabel sind, wo möglich, getrennt und in keinem Fall parallel zu verlegen.
Für Signalpegel verschiedener Spannungen, z. B. 24 V DC und 110 V AC, sollte nicht das gleiche Kabel verwendet werden.
Das maximale Anzugsdrehmoment für Steuerklemmen beträgt 0,5 Nm.
Durchmesser für die Kabeleinführung der Steuerleitung: 0,05 2,5 mm2/30 12 AWG.
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4
Leistungsverdrahtung
4.7. Verwendung des REV/0/FWD-Wahlschalters (nur geschaltete Version)
Durch Anpassung der Parametereinstellungen kann der Optidrive für verschiedene Anwendungen konfiguriert werden.
Dies könnte üblicherweise für Hand-/Aus-/Auto-Anwendungen (auch bekannt als Lokal-/Fernsteuerung) für die HVAC- und Pumpenindustrie der
Fall sein.
Hinweis: Der Vorwärts-/Rückwärtsbetrieb ist bei einphasigen Motoren nicht möglich
Schalterposition
Einzustellende
Parameter
Anmerkungen
P-12
P-15
Betrieb
(Pot)
STOPP
Betrieb
(Pot)
0
0
Werksseitige Standardkonfiguration
Vorwärtslauf mit Drehzahlsteuerung durch lokalen POT
Betrieb
(Voreingestellte
Drehzahl 1)
STOPP
Betrieb
(Pot)
0
1
Vorwärtslauf mit Drehzahlsteuerung durch lokalen POT
oder per voreingestellter Drehzahl
Betrieb
(Analogeingang 2)
STOPP
Betrieb
(Pot)
0
4
Vorwärtslauf mit Drehzahlsteuerung durch lokalen POT
oder über zweiten Analogeingang
Aktivieren
STOPP
Aktivieren
3, 4
0
Steuerung über Modbus RTU
Betrieb
(Voreingestellte
Drehzahl 1)
STOPP
Aktivieren
(Modbus RTU)
3, 4
5
Lokale/Remote-Funktion mit Modbus RTU-
Drehzahlsollwert oder voreingestellter Drehzahl
Betrieb
(Voreingestellte
Drehzahl 1)
STOPP
Betrieb
(PI-Steuerung)
5, 6
0
Auswählbare PI-Steuerung oder voreingestellte Drehzahl
Betrieb
(Pot)
STOPP
Betrieb
(PI-Steuerung)
5, 6
0
Auswählbare PI-Steuerung oder Pot-Drehzahlregelung
Aktivieren
STOPP
Aktivieren
7, 8
0
Steuerung über CAN-Schnittstelle
Betrieb
(Voreingestellte
Drehzahl 1)
STOPP
Aktivieren
(Modbus RTU)
7, 8
5
Lokale/Remote-Funktion mit CAN-Drehzahlsollwert oder
voreingestellter Drehzahl
4.8. Steuerklemmenanschlüsse
Standardanschlüsse
Anschlusssteuerung
Signal
Beschreibung
1
+24 VDC
Nutzerausgang
+24 VDC Nutzerausgang, 100 mA.
Keine externe Spannungsquelle an
diese Klemme anschließen.
2
Digitaleingang 1
Positive Logik
„Logik 1“ Eingangsspannungsbereich: 8 V … 30 V
DC
„Logik 0“ Eingangsspannungsbereich: 0 V … 4 V
DC
3
Digitaleingang 2
4
Digitaleingang 3/
Analogeingang 2
Digital: 8 bis 30 V
Analog: 0 bis 10 V, 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA
5
+10V
Nutzerausgang
-10 V, 10 mA, 1 kΩ Minimum
6
Analogeingang 1/
Digitaleingang 4
Analog: 0 bis 10 V, 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA
Digital: 8 bis 30 V
7
0V
0 Volt Common, intern mit Klemme 9
8
Analogausgang/
Digitalausgang
Analog: 0 bis 10 V,
Digital: 0 bis 24 V
20 mA maximal
9
0V
0 Volt Common, intern mit Klemme 7
10
Gemeinsames
Relais
11
Relais KEIN Kontakt
Kontakt 250 VAC, 6A / 30 VDC, 5A
14
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4
Leistungsverdrahtung
4.8.1. Analogausgang
Die Analogausgangsfunktion kann über den Parameter P-25 konfiguriert werden, der in Abschnitt 6.2 Erweiterte Parameter auf Seite 18
beschrieben wird.
Der Ausgang bietet je nach Parameterauswahl zwei Betriebsmodi.
Analogmodus
oAusgang ist ein 0 10 Volt DC Signal, 20 mA max. Laststrom
Digitalmodus
oAusgang ist ein 24 Volt DC Signal, 20 mA max. Laststrom
4.8.2. Relaisausgang
Die Relaisausgangsfunktion kann über den Parameter P-18 konfiguriert werden, der in Abschnitt 6.2 Erweiterte Parameter auf Seite 18
beschrieben wird.
4.8.3. Analogeingänge
Es sind zwei Analogeingänge verfügbar, die ggf. auch als Digitaleingänge genutzt werden können. Die Signalformate werden wie folgt per
Parameter ausgewählt
Analogeingang 1 Formatauswahl Parameter P-16
Analogeingang 2 Formatauswahl Parameter P-47
Diese Parameter werden in Abschnitt 6.2 Erweiterte Parameter auf Seite 18 beschrieben wird.ausführlich beschrieben.
Die Funktion des Analogeingangs, z. B. für Drehzahlsollwert oder PID-Istwert, wird über den Parameter P-15 definiert. Die Funktion dieser
Parameter und der verfügbaren Optionen wird in Abschnitt 7 Makrokonfigurationen des analogen und digitalen Eingangs auf Seite 24 erläutert.
4.8.4. Digitaleingänge
Es sind bis zu vier Digitaleingänge verfügbar. Die Funktion der Eingänge wird über die Parameter P12 und P-15 definiert, die in Abschnitt 7
Makrokonfigurationen des analogen und digitalen Eingangs auf Seite 24 erläutert werden.
4.9. Thermischer Motor-Überlastschutz
4.9.1. Interner thermischer Überlastschutz
Der Umrichter besitzt eine interne Schutzfunktion gegen thermische Motorüberlast; Übersteigt der Wert über einen bestimmten Zeitraum 100
% des in P-08 festgelegten Parameters (z. B. 150 % für 60 Sek.), kommt es zu einer Fehlerabschaltung und der Meldung „I.t-trP“.
4.9.2. Motorthermistoranschluss
Wird ein Motorthermistor verwendet, sollte der Anschluss folgendermaßen durchgeführt werden:
Steuerklemmenleiste
Zusätzliche Informationen
Kompatibler Thermistor: PTC-Typ, 2,5 kΩ Auslösewert
Es muss eine Einstellung für P-15 gewählt werden, die Digitaleingang 3 als externe Abschaltfunktion
definiert, z. B. P-15 = 3. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 7.
P-47 einstellen = „
1
2
3
4
4.10. EMC-konforme Installation
Kategori
e
Versorgungskabeltyp
Motorkabeltyp
Steuerkabel
Maximal zulässige Länge für Steuerkabel
C16
Geschirmt1
Geschirmt1,5
Geschirmt4
1M / 5M7
C2
Geschirmt2
Geschirmt1, 5
5M / 25M7
C3
Ungeschirmt3
Geschirmt2
25M / 100M7
1/ Ein geschirmtes Kabel für eine Festinstallation mit der jeweils verwendeten Hauptversorgungspannung. Als Mindestanforderung gelten
geflochtene oder verdrillte geschirmte Kabel, bei denen die Abschirmung mindestens 85 % der Kabeloberfläche abdeckt und die eine niedrige
HF-Signalimpedanz besitzen. Eine Installation in einem geeigneten Stahl- oder Kupferrohr ist ebenfalls zulässig.
2/ Ein geeignetes Kabel mit konzentrischem Schutzleiter für eine Festinstallation mit der jeweils verwendeten Hauptversorgungspannung. Eine
Installation in einem geeigneten Stahl- oder Kupferrohr ist ebenfalls zulässig.
3/ Ein geeignetes Kabel für eine Festinstallation mit der jeweiligen Hauptversorgungspannung. Es wird kein geschirmtes Kabel benötigt.
4/ Ein geschirmtes Kabel mit niederohmiger Schirmung. Für analoge Signale werden Twisted Pair-Kabel empfohlen.
5/ Der Kabelschirm sollte mittels einer EMV-gerechten Verschraubung am Motor angeschlossen werden, um eine großflächige Verbindung zum
Motorgehäuse herzustellen. Wird der Umrichter in einem Stahl-Schaltschrank eingebaut, muss der Kabelschirm mit geeigneten Klammern oder
Verschraubungen direkt auf der Montageplatte und so nahe wie möglich am Umrichter befestigt werden. Bei IP66-Umrichtern verbinden Sie die
Schirmung des Motorkabels mit der internen Erdungsklemme.
6/ Hier wird lediglich der Standard für leitungsgeführte Emissionen der Kategorie C1 erfüllt. Zur Erfüllung des Standards für gestrahlte
Emissionen der Kategorie C1s sind ggf. zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Kontaktieren Sie zwecks weiterer Unterstützung Ihren Händler.
7/ Zulässige Kabellänge mit zusätzlichem externem EMC-Filter
4.11. Optionaler Bremswiderstand
Optidrive E3 Einheiten der Baugröße 2 und höher integrieren einen Bremstransistor. So kann bei Anwendungen, die ein höheres
Bremsdrehmoment erfordern, ein externer Widerstand an den Umrichter angeschlossen werden.
Der Bremstransistor ist, wie gezeigt, mit den Klemmen „+“ und „BR“ zu verbinden.
Der Spannungspegel an diesen Klemmen kann 400 VDC überschreiten
Auch nach dem Trennen der Hauptversorgung kann der Umrichter noch unter Spannung stehen.
Warten Sie deshalb 5 Minuten nach dem Abschalten, bis die Einheit vollständig entladen ist und nehmen Sie erst dann
Anschlüsse an diesen Klemmen vor
Geeignete Widerstände bzw. Tipps zu deren Auswahl erhalten Sie von Ihrem Invertek Händler.
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15
5
Betrieb
5. Betrieb
5.1. Verwalten des Tastenfeldes
Die Konfiguration des Umrichters bzw. die Überwachung seines Betriebs erfolgt über die Tastatur bzw. das Display.
NAVIGATION
Zur Anzeige von Echtzeitdaten, für den Zugriff auf die
Parameterkonfiguration und das Speichern von
Änderungen
AUF
Zur Erhöhung der Geschwindigkeit im Echtzeitmodus bzw.
der Parameterwerte im Bearbeitungsmodus
AB
Zur Verringerung der Geschwindigkeit im Echtzeitmodus
bzw. der Parameterwerte im Bearbeitungsmodus
RESET/STOPP
Für den Neustart nach einer Fehlerabschaltung des
Umrichters.
Wird im Tastatur-Modus zum Stoppen des Umrichters
verwendet.
START
Wird im Tastatur-Modus zum Starten des gestoppten
Umrichters verwendet.
5.2. Display-Bedienung
5.3. Parameteränderung

Umrichter
gestoppt/deaktiviert

Navigationstaste
für mehr als 2
Sekunden
gedrückt halten.
.
Umrichter
gestartet/in Betrieb,
Display zeigt die
Ausgangsfrequenz
(Hz)

Den
gewünschten
Parameter mit
der Auf-/Ab-
Taste
auswählen.
.
Navigationstaste für
weniger als 1
Sekunde drücken.
Das Display zeigt die
Motorstromstärke
(A) an

Navigationstaste
für weniger als 1
Sekunde
drücken.
.
Navigationstaste für
weniger als 1
Sekunde drücken.
Das Display zeigt die
Motorleistung (kW)
an

Den Wert mit
der Auf-/Ab-
Taste anpassen.

Wenn P-10 > 0,
drücken Sie die
Navigationstaste für
weniger als 1
Sekunde, um die
Motordrehzahl
(U/Min) anzuzeigen

Für weniger als
eine 1 Sekunde
drücken, um
zum
Parametermenü
zurückzukehren.

Für mehr als 2
Sekunden
gedrückt halten,
um zum
Betriebsdisplay
zurückzukehren.
16
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5
Betrieb
5.4. Nur Lesezugriff auf Parameter
5.5. Parameter zurücksetzen

Navigationstaste für mehr als
2 Sekunden gedrückt halten.

Um die Parameterwerte auf
ihre werksseitigen
Standardeinstellungen
zurückzusetzen, halten Sie die
Tasten Auf, Ab und Stopp für
mehr als 2 Sekunden gedrückt.
Das Display zeigt “” an.

P-00 mit der Auf-/Ab-Taste
auswählen

Navigationstaste für weniger
als 1 Sekunde drücken.

Stopp-Taste drücken.
Das Display zeigt “” an.

Den gewünschten Parameter
für den Lesezugriff mit der
Auf-/Ab-Taste auswählen.
5.6. Einen Fehler zurücksetzen

Stopp-Taste drücken.
Das Display zeigt “” an.

Navigationstaste für weniger
als 1 Sekunde drücken, um
den Wert anzuzeigen.

Navigationstaste für mehr als
2 Sekunden gedrückt halten,
um zum Betriebsdisplay
zurückzukehren.

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6
Parameter
6. Parameter
6.1. Standardparameter
Par.
Beschreibung
Minimum
Maximum
Standard
Einheiten
P-01
Maximalfrequenz/-drehzahl
P-02
120,0
50.0 (60.0)
Hz / U/Min
Maximale Ausgangsfrequenz oder Motorhöchstdrehzahl Hz oder U/Min. Wenn P-10 >0, werden die Werte in U/Min
eingegeben/angezeigt
P-02
Minimalfrequenz/-drehzahl
0,0
P-01
35,0
Hz / U/Min
Mindestdrehzahlbegrenzung Hz oder U/Min. Wenn P-10 >0, werden die Werte in U/Min eingegeben/angezeigt
P-03
Beschleunigungsrampenzeit
0,00
600,0
5,0
s
Beschleunigungsrampenzeit von Null Hz / U/min bis zur Bemessungsdrehzahl (P-09) in Sekunden.
P-04
Abbremsrampenzeit
0,00
600,0
5,0
s
Abbremsrampenzeit von der Nenndrehzahl (P-09) bis zum Stillstand in Sekunden. P-24 wird verwendet, wenn der Wert auf 0,00
eingestellt wird.
P-05
Anhaltemodus / Antwort auf Netzstromversorgungsunterbrechung
0
2
0
-
Wählt den Unterbrechungsmodus des Umrichters und das Antwortverhalten bei einem Netzausfall während des laufenden Betriebs
aus.
Einstellung
Bei Deaktivierung
Bei Netzausfall
0
Rampenstopp (P-04)
Ride Through (Energierückgewinnung aus der Last zur Aufrechterhaltung
des Betriebs)
1
Freilauf
Freilauf
2
Rampenstopp (P-04)
Schneller Rampenstopp (P-24), Freilauf falls P-24 = 0
P-06
Reserviert
-
-
-
-
P-07
Motorbemessungsspannung
0
150 / 250
115 / 230
V
Dieser Parameter ist auf die Bemessungsspannung des Motors (Typenschild) in Volt einzustellen.
P-08
Motorbemessungsstrom
Abhängig von der Nennleistung des
Umrichters
A
Dieser Parameter ist auf den Bemessungsstrom des Motors (Typenschild) einzustellen
P-09
Motorbemessungsfrequenz
25
120
50 (60)
Hz
Dieser Parameter ist auf die Bemessungsfrequenz des Motors (Typenschild) einzustellen
P-10
Motorbemessungsdrehzahl
0
7200
0
U/Min
Dieser Parameter kann optional auf die Bemessungsdrehzahl des Motors (Typenschild) eingestellt werden. Wird dieser Parameter
auf den Standardwert Null eingestellt, werden alle drehzahlrelevanten Werte in Hz angezeigt und die Schlupfkompensation des
Motors (bei der die Motordrehzahl unabhängig von der Last auf einem konstanten Wert gehalten wird) deaktiviert. Mit der Eingabe
des Werts des Typenschilds zeigt das Optidrive-Display die Motordrehzahl in geschätzten U/Min an. Alle drehzahlrelevanten
Parameter wie Mindest- und Maximaldrehzahl, voreingestellte Drehzahl usw. werden ebenfalls in U/Min angezeigt.
Hinweis Wenn der P-09-Wert verändert wird, wird der P-10-Wert auf 0 zurückgesetzt
P-11
Anhebungsspannung nach Start
0,0
100,0
3,0
%
Dieser Parameter stellt die auf den Motor angelegte Ausgangsspannung nach dem Startbefehl ein. Der Wechselrichter legt die in
diesem Parameter eingestellte Spannung bei einer zunächst in P-32 eingestellten Frequenz an, und beschleunigt dann auf die in P-09
eingestellte Motorbemessungsspannung über die in P-33 eingestellte Zeitdauer. Eine übermäßige Spannungsanhebung kann höhere
Motorströme und -temperaturen verursachen, was wiederum eine Abschaltung durch den Umrichter während des Starts zur Folge
haben kann.
Eine Erläuterung zum Motorstart, sowie das Verfahren zur Optimierung der Anhebungsspannung ist in Abschnitt 6.4 beschrieben.
P-12
Quelle für primären Befehl
0
9
0
-
0: Klemmensteuerung. Der Umrichter zeigt eine umgehende Reaktion auf an die Steuerklemmen gesendete Signale.
1: Tastatursteuerung in eine Richtung. Der Umrichter kann über ein internes Tastenfeld oder externe Remote-Tastatur nur in
Vorwärtsrichtung gesteuert werden.
2: Tastatursteuerung in eine Richtung. Der Umrichter kann über ein internes Tastenfeld oder externe Remote-Tastatur nur in
Vorwärtsrichtung gesteuert werden.
3: Modbus-Netzwerksteuerung. Steuerung über Modbus RTU (RS485) mithilfe interner Beschleunigungs-/Abbremsrampen.
4 : Modbus-Netzwerksteuerung. Steuerung über Modbus RTU-Schnittstelle (RS485) mithilfe von über Modbus aktualisierte
Beschleunigungs-/Abbremsrampen.
5 : PI-Steuerung. Benutzer-PI-Steuerung mit externem Rückmeldesignal.
6 : Analoge PI-Summensteuerung. PI-Steuerung mit externem Rückmeldesignal und Summierung mit Analogeingang 1.
7 : CANopen-Steuerung. Steuerung über CAN (RS485) mithilfe interner Beschleunigungs-/Abbremsrampen.
8 : CANopen-Steuerung. Steuerung über CAN-Schnittstelle (RS485) mithilfe interner über CAN aktualisierte Beschleunigungs-
/Abbremsrampen.
9 : Slave-Modus. Steuerung über verbundenen Invertek-Umrichter im Master-Modus. Slave-Umrichteradresse muss > 1 sein.
HINWEIS Wenn P-12 =1, 2, 3, 4, 7, 8 oder 9, muss an den Steuerklemmen trotzdem noch ein Aktivierungssignal bereitgestellt
werden, Digitaleingang 1
P-13
Reserviert
-
-
-
-
P-14
Zugriffscode Erweitertes Menü
0
65535
0
-
Erlaubt Zugriff auf erweiterte und fortgeschrittene Parametergruppen. Dieser Parameter muss auf den in P-37 programmierten
Wert eingestellt werden (Standard: 101), um erweiterte Parameter anzusehen und anzupassen sowie der Wert von P-37 + 100, um
die erweiterten Parameter anzusehen und anzupassen. Falls gewünscht, muss der Code vom Benutzer in P-37 geändert werden.
18
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6
Parameter
6.2. Erweiterte Parameter
Par.
Beschreibung
Minimum
Maximum
Standard
Einheiten
P-15
Auswahl der Digitaleingangsfunktion
0
17
0
-
Definiert die Funktion der Digitaleingänge in Abhängigkeit von der Kontrollmoduseinstellung in P-12. Siehe Abschnitt7
Makrokonfigurationen des analogen und digitalen Eingangs für weitere Informationen.
P-16
Signalformat für Analogeingang 1
Siehe unten
U0-10
-
 = unipolar 0 bis 10 Volt Signal. Der Umrichter wird bei Mindestdrehzahl (P-02) bleiben, nachdem die Analogreferenz nach
Anwendung von Skalierung und Rückmeldung = < 0,0 % beträgt 100% Signal bedeutet, dass die Ausgansgfrequenz/-drehzahl des in
P-01 eingestellten Wertes ist.
 = 0 bis 20 mA Signal
 = 4 bis 20 mA Signal; Der Optidrive-Umrichter schaltet ab und zeigt einen Fehlercode, wenn die Signalstärke unter 3
mA abfällt
 = 4 bis 20 mA Signal; Der Optidrive-Umrichter fährt bei voreingestellter Drehzahl 1 (P-20), wenn die Signalstärke unter 3 mA
abfällt
 = 20 bis 4 mA Signal; Der Optidrive-Umrichter schaltet ab und zeigt einen Fehlercode, wenn die Signalstärke unter 3
mA abfällt
 = 20 bis 4 mA Signal; Der Optidrive-Umrichter fährt bei voreingestellter Drehzahl 1 (P-20), wenn die Signalstärke unter 3 mA
abfällt
 = 10 bis 0 Volt Signal (unipolar). Der Umrichter wird bei Maximalfrequenz/-drehzahl betrieben, wenn die Analogreferenz
nach Anwendung von Skalierung und Rückmeldung = < 0,0 % beträgt
P-17
Maximale effektive Schaltfrequenz
4
32
8
kHz
Stellt die maximale effektive Schaltfrequenz des Umrichters ein. Wenn „rEd“ angezeigt wird, ist die Schaltfrequenz durch überhöhte
Kühlkörpertemperatur des Umrichters auf den Wert von P00-32 reduziert.
P-18
Funktionsauswahl für den Relaisausgang
0
7
1
-
Zur Auswahl der dem Relaisausgang zugewiesenen Funktion. Das Relais besitzt zwei Ausgangsklemmen. Logik 1 weist darauf hin,
dass das Relais aktiv ist, weshalb Klemmen 10 und 11 verbunden werden.
0 : Umrichter aktiviert (in Betrieb). Logik 1, wenn der Motor aktiviert ist
1 : Umrichter ok. Logik 1, wenn Strom anliegt und kein Umrichterfehler vorliegt
2 : Mit Sollfrequenz (Drehzahl). Logik 1, wenn die Ausgangsfrequenz dem Sollwert entspricht
3 : Fehlerabschaltung Umrichter. Logik 1, wenn der Umrichter einen Fehler aufweist
4 : Ausgangsfrequenz >= Schwellwert. Logik 1, wenn die Ausgangsfrequenz den einstellbaren Schwellwert aus P-19 übersteigt
5 : Ausgangsstrom >= Schwellwert. Logik 1, wenn der Motorstrom den einstellbaren Schwellwert aus P-19 übersteigt
6 : Ausgangsfrequenz < Schwellwert. Logik 1, wenn die Ausgangsfrequenz unter dem einstellbaren Schwellwert aus P-19 liegt
7 : Ausgangsstrom < Schwellwert. Logik 1, wenn der Motorstrom unter dem einstellbaren Schwellwert aus P-19 liegt
8 : Analogeingang 2 > Schwellwert. Logik 1, wenn das an Analogeingang 2 gesendete Signal den einstellbaren Schwellwert aus P-19
übersteigt
9 : Umrichter betriebsbereit. Logik 1, wenn der Umrichter betriebsbereit ist, kein Fehler vorhanden.
P-19
Relais-Schwellwert
0,0
200,0
100,0
%
Anpassbarer Schwellwert, der in Verbindung mit den Einstellungen 4 bis 8 aus P-18 verwendet wird
P-20
Voreingestellte Frequenz / Drehzahl 1
0,0
P-01
5,0
Hz / U/Min
P-21
Voreingestellte Frequenz / Drehzahl 2
0,0
P-01
25,0
Hz / U/Min
P-22
Voreingestellte Frequenz / Drehzahl 3
0,0
P-01
40,0
Hz / U/Min
P-23
Voreingestellte Frequenz / Drehzahl 4
0,0
P-01
P-09
Hz / U/Min
Voreingestellte Drehzahlen / Frequenzen, die in Abhängigkeit von der Einstellung bei P-15 durch die digitalen Eingänge ausgewählt
wurden
Wenn P-10 = 0, werden die Werte in Hz eingegeben. Wenn P-10 > 0, werden die Werte in U/min eingegeben.
Hinweis Den P-09-Wert zu ändern, setzt alle Werte auf die werksseitigen Standardeinstellungen zurück.
P-24
2. Rampenzeit (Schneller Stopp)
0,00
600,0
0,00
s
Über diesen Parameter lässt sich eine 2. Rampenzeit in den Optidrive-Umrichter programmieren.
Diese Rampe wird bei Stromausfall über P-05 = 2 oder 3 automatisch gewählt. Der Umrichter wird kontinuierlich abgebremst, wenn
der Wert auf 0,00 eingestellt wird.
Wenn die Einstellung P-15 verwendet wird, die eine „Schneller Stopp” Funktion bietet, wird ebenfalls diese Rampenzeit verwendet.
P-25
Funktionsauswahl Analogausgang
0
10
8
-
Digitalausgangsmodus. Logik 1 = +24 V DC
0 : Umrichter aktiviert (in Betrieb). Logik 1, wenn der Optidrive-Umrichter aktiviert (in Betrieb) ist
1 : Umrichter ok. Logik 1, wenn der Umrichter keine Fehler aufweist
2 : Mit Sollfrequenz (Drehzahl). Logik 1, wenn die Ausgangsfrequenz dem Sollwert entspricht
3: Fehlerabschaltung Umrichter. Logik 1, wenn der Umrichter einen Fehler aufweist
4 : Ausgangsfrequenz >= Schwellwert. Logik 1, wenn die Ausgangsfrequenz den einstellbaren Schwellwert aus P-19 übersteigt
5 : Ausgangsstrom >= Schwellwert. Logik 1, wenn der Motorstrom den einstellbaren Schwellwert aus P-19 übersteigt
6 : Ausgangsfrequenz < Schwellwert. Logik 1, wenn die Ausgangsfrequenz unter dem einstellbaren Schwellwert aus P-19 liegt
7 : Ausgangsstrom < Schwellwert. Logik 1, wenn der Motorstrom unter dem einstellbaren Schwellwert aus P-19 liegt
Analogausgangsmodus
8 : Ausgangsfrequenz (Motordrehzahl). 0 bis P-01, Auflösung 0,1 Hz
9 : Ausgangsstrom (Motor). 0 bis 200 % von P-08, Auflösung 0,1 A
10 : Ausgangsleistung. 0 200 % der Motorbemessungsleistung.
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6
Parameter
Par.
Beschreibung
Minimum
Maximum
Standard
Einheiten
P-26
Ausblendfrequenz-Hystereseband
0,0
P-01
0,0
Hz / U/Min
P-27
Mittelpunkt Ausblendfrequenz
0,0
P-01
0,0
Hz / U/Min
Die Ausblendfrequenzfunktion wird verwendet, um zu verhindern, dass der Optidrive-Umrichter bei einer bestimmten
Ausgangsfrequenz arbeitet, beispielsweise bei einer Frequenz, die mechanische Resonanz in einer bestimmten Maschine verursacht.
Parameter P-27 definiert den Mittelpunkt des Ausblendfrequenzbandes und wird in Verbindung mit P-26 verwendet. Die Optidrive-
Ausgangsfrequenz steigt durch das definierte Band um die in P-03 und P-04 eingestellten Werte, und innerhalb des definierten
Bandes wird sie keine Ausgangsfrequenz halten. Wenn die Frequenzreferenz innerhalb des Bandes auf den Umrichter angewandt
wird, verbleibt die Ausgangsfrequenz des Optidrive im oberen oder unteren Schwellbereich des Bandes.
P-28
V/F Charakteristische Anpassung der Spannung
0
P-07
0
V
P-29
V/F Charakteristische Anpassung der Frequenz
0,0
P-09
0,0
Hz
Dieser Parameter, in Verbindung mit P-28, stellt einen Frequenzpunkt ein, bei dem die in P-29 eingestellte Spannung auf den Motor
angewandt wird. Bei der Nutzung dieser Funktion ist hinsichtlich des Vermeidens von Überhitzung und Motorschaden Vorsicht
geboten.
P-30
Startmodus, automatischer Neustart und Konfiguration im Brandfallmodus
Index 1: Startmodus und automatischer Neustart
--
--
Edge-r
-
Wählt aus, ob der Umrichter automatisch starten soll, wenn der aktive Eingang vorhanden und während des Startens gesperrt ist.
Konfiguriert außerdem die Funktion für den automatischen Neustart.
 : Nach dem Einschalten oder einem Reset startet der Umrichter nicht, wenn Digitaleingang 1 geschlossen bleibt. Um dies
tun zu können, muss der Eingang nach dem Einschalten/Reset geschlossen werden.
 : Nach dem Einschalten oder einem Reset startet der Umrichter automatisch, wenn Digitaleingang 1 geschlossen wird.
 bis  : Nach einer Fehlerabschaltung werden in Abständen von 20 Sekunden 5 Neustartversuche unternommen. Die
Anzahl der Neustartversuche wird registriert, und wenn der Umrichter auch beim letzten Versuch nicht startet, wird eine
Fehlerabschaltung durchgeführt, die einen manuellen Reset durch den Benutzer erfordert. Der Umrichter muss ausgeschaltet
werden, um den Zähler zurücksetzen zu können.
Index 2: Brandfallmodus Logik
0
1
0
-
Definiert die Bedienlogik, wenn eine Einstellung in P-15 verwendet wird, die den Brandfallmodus enthält, z. B. Einstellungen 15, 16
und 17.
0 : Normalerweise geschlossener (NC) Eingang. Der Brandfallmodus wird aktiviert, wenn der Eingang geöffnet ist
1 : Normalerweise offener (NO) Eingang. Der Brandfallmodus wird aktiviert, wenn der Eingang geschlossen ist
Index 2: Brandfallmodus Eingangstyp
0
1
0
-
Definiert den Eingangstyp, wenn eine Einstellung in P-15 verwendet wird, die den Brandfallmodus enthält, z. B. Einstellungen 15, 16
und 17.
0 : Aufrechterhaltener Eingang. Der Umrichter bleibt nur solange im Brandfallmodus wie das Eingangssignal für den Brandfallmodus
aufrechterhalten bleibt (normalerweise offener oder normalerweise geschlossener Betrieb wird abhängig von der Einstellung in
Index 2 unterstützt).
1 : Momentaner Eingang. Der Brandfallmodus wird durch ein momentanes Signal am Eingang aktiviert. Der normalerweise offene
oder normalerweise geschlossene Betrieb wird abhängig von der Einstellung in Index 2 unterstützt. Der Umrichter wird solange im
Brandfallmodus bleiben, bis er deaktiviert oder ausgeschaltet wird.
P-31
Auswahl des Startmodus mittels Tastenfeld
0
7
1
-
Dieser Parameter ist nur im Tastenfeldsteuerungsmodus (P-12 = 1 oder 2) oder Modbus-Modus (P-12 = 3 oder 4) aktiv. Wenn die
Einstellungen 0, 1, 4 oder 5 verwendet werden, sind die Start- und Stopptasten des Tastenfeldes aktiv, und die Steuerklemmen 1
und 2 müssen miteinander verbunden werden. Die Einstellungen 2, 3, 6 und 7 erlauben dem Umrichter, direkt über die
Steuerklemmen gestartet zu werden, und die Start- und Stopptasten des Tastenfeldes werden ignoriert.
0 : Mindestdrehzahl, Tastenfeld Start
1 : Letzte Drehzahl, Tastenfeld Start
2 : Mindestdrehzahl, Klemmenaktivierung
3 : Letzte Drehzahl, Klemmenaktivierung
4 : Aktuelle Drehzahl, Tastenfeld Start
5 : Voreingestellte Drehzahl 4, Tastenfeld Start
6 : Aktuelle Drehzahl, Klemme Start
7 : Voreingestellte Drehzahl 4, Klemme Start
P-32
Startanhebungsfrequenz
0,0
P-09
P-09
Hz
Stellt die während der Startanhebungsphase des Betriebs verwendete Frequenz ein, weitere Informationen finden Sie in Abschnitt
6.4.
P-33
Zeitdauer der Anhebung
0,0
150
5,0
s
Zeit, während der die Anhebungszeit für das Anfahren angewendet wird. Während dieser Zeit ist die Ausgangsfrequenz auf P-32
eingestellt und die Spannung erhöht sich linear von P-11 bis P-07. Einstellung von P-33 auf Null deaktiviert die Anhebung. Siehe
Abschnitt 6.4 für zusätzliche Informationen.
P-34
Brems-Chopper aktiv (nicht Größe 1)
0
4
0
-
0 : Deaktiviert
1 : Aktiviert mit Software-Schutz. Aktiviert den internen Brems-Chopper mit Software-Schutz für einen 100R-Widerstand von 200W.
2 : Aktiviert ohne Software-Schutz. Aktiviert den internen Brems-Chopper ohne Software-Schutz. Es sollte ein externes Gerät zum
thermischen Schutz installiert werden.
3 : Aktiviert mit Software-Schutz. Als Einstellung 1 ist der Brems-Chopper jedoch nur für die Dauer der Änderung des Sollwerts der
Frequenz aktiviert, und wird während des Betriebs mit konstanter Drehzahl deaktiviert.
4 : Aktiviert ohne Software-Schutz. Wie Einstellung 2, wobei der Brems-Chopper nur während einer Änderung des Frequenz-
Sollwertes aktiv wird, und inaktiv während des Betriebes bei konstanter Drehzahl.
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6
Parameter
Par.
Beschreibung
Minimum
Maximum
Standard
Einheiten
P-35
Skalierung Analogeingang 1 / Slave-Drehzahlskalierung
0,0
2000,0
100,0
%
Skalierung Analogeingang 1. Der Wert des analogen Eingangssignal wird durch diesen Faktor multipliziert, wenn z. B. P-16 auf ein
Signal von 0-10 V und der Skalierfaktor auf 200 % eingestellt ist, sorgt ein 5 V Eingangssignal dafür, dass der Umrichter mit
maximaler Frequenz/Drehzahl läuft (P-01)
Slave-Drehzahlskalierung. Beim Betrieb im Slave-Modus (P-12 = 9) ist die Betriebsdrehzahl des Umrichters gleich der Master-
Drehzahl, multipliziert mit diesem Faktor, begrenzt durch die minimalen und maximalen Drehzahlen.
P-36
Konfiguration der seriellen Kommunikation
Siehe unten
Index 1: Adresse
0
63
1
-
Index 2: Baudrate
9,6
1000
115,2
Kbps
Index 3: Schutz vor Kommunikationsunterbrechung
0
3000
t 3000
ms
Dieser Parameter besitzt drei Unter-Einstellungen, die zur Konfiguration der seriellen Modbus RTU-Kommunikation verwendet
werden. Diese Unter-Parameter lauten
1. Index: Umrichteradresse: Bereich : 0 63, Standard: 1
2. Index: Baudrate und Netzwerktyp: Wählt die Baudrate und den Netzwerktyp für den internen RS485-Kommunikationsport aus.
Für Modbus RTU: Baudraten 9,6, 19,2, 38,4, 57,6, 115,2 Kbps sind verfügbar.
Für CANopen: Baudraten 125, 250, 500 und 1000 Kbps sind verfügbar.
3. Index: Watchdog-Zeitüberschreitung: Definiert die Zeit, in der der Umrichter in Betrieb ist, ohne ein gültiges Befehlstelegramm
an Register 1 (Umrichter-Kontrollwort) zu empfangen, nachdem der Umrichter aktiviert wurde. Einstellung 0 deaktiviert die
Laufzeitüberwachung. Die Einstellung eines Wertes von 30, 100, 1000 oder 3000 definiert die Zeitbegrenzung in Millisekunden für
den Betrieb. Ein ‘-Suffix wählt Fehlerabschaltung bei Kommunikationsverlust. Ein ‘-Suffix bedeutet, dass der Umrichter per
Freilauf stoppt (Ausgang sofort deaktiviert), aber keine Fehlerabschaltung stattfindet.
P-37
Definition des Zugriffscodes
0
9999
101
-
Definiert den Zugriffscode der in P-14 eingegeben werden muss, um auf Parameter oberhalb P-14 zugreifen zu können
P-38
Parameterzugriffssperre
0
1
0
-
0 : Entsperrt. Auf alle Parameter kann zugegriffen werden und können auch geändert werden
1 : Gesperrt. Parameterwerte können angezeigt, aber nicht geändert werden, mit Ausnahme von P-38.
P-39
Offset Analogeingang 1
-500,0
500,0
0,0
%
Stellt einen Versatz für den Analogeingang als Prozentsatz des kompletten Eingangsbereichs ein, der auf das analoge Eingangssignal
angewandt wird. Dieser Parameter arbeitet in Verbindung mit P-35 und der resultierende Wert kann in P00-01 angezeigt werden.
Der resultierende Wert wird als ein Prozentsatz definiert, entsprechend der folgenden Aussage:-
P00-01 = (angewendete Signalstärke (%) P-39) x P-35)
P-40
Index 1: Anzeige Skalierfaktor
0,000
16,000
0,000
-
Index 2: Anzeige Skalierquelle
0
3
0
-
Erlaubt dem Benutzer, den Optidrive zu programmieren, um eine alternative Ausgangseinheit anzuzeigen, die entweder von der
Ausgangsfrequenz (Hz), der Motordrehzahl (RPM) oder dem Signalwert der PI-Rückmeldung bei Betrieb im PI-Modus skaliert wird.
Index 1: Wird verwendet, um die Skalierungs-Multiplikatoren einzustellen. Der gewählte Quellenwert wird mit diesem Faktor
multipliziert.
Index 2: Definiert die Skalierungsquelle wie folgt:-
0 : Motordrehzahl. Die Skalierung wird auf die Ausgangsfrequenz angewandt, wenn P-10 = 0; oder auf die Motordrehzahl, wenn P-
10 > 0 ist.
1 : Motorstrom. Die Skalierung wird auf den Wert des Motorstroms (Ampere) angewandt.
2 : Analogeingang 2 Signalstärke. Die Skalierung wird auf die Signalstärke von Analogeingang 2 angewandt, intern repräsentiert als 0
-100 %
3 : PI-Istwert. Die Skalierung wird auf die in P-46 ausgewählten PI-Istwert angewandt, intern repräsentiert als 0 - 100 %.
P-41
PI-Regler Proportionalverstärkung
0,0
30,0
1,0
-
PI-Regler Proportionalverstärkung. Höhere Werte der Proportionalverstärkung führen zu wesentlichen Änderungen der
Umrichterausgangsfrequenz aufgrund von geringen Modifikationen des Rückmeldesignals. Ein zu hoher Wert kann zu Instabilität
führen
P-42
Die Integralzeit des PI-Reglers
0,0
30,0
1,0
s
Die Integralzeit des PI-Reglers. Höhere Werte sorgen für ein gedämpfteres Ansprechverhalten bei Systemen, bei denen der
Gesamtprozess langsam anspricht
P-43
Betriebsmodus PI-Steuerung
0
1
0
-
0: Direktbetrieb. Diesen Modus verwenden, wenn das Istwert-Signal abfällt und die Motordrehzahl ansteigen soll.
1: Umkehrbetrieb. Diesen Modus verwenden, wenn das Istwert-Signal abfällt und die Motordrehzahl sinken soll.
2: Direktbetrieb, maximaler Start. Wie Option 1, aber mit einem für das Aufwecken aus dem Standby auf den maximalen Wert
eingestellten Ausgang
3: Umkehrbetrieb, maximaler Start. Wie Option 2, aber mit einem für das Aufwecken aus dem Standby auf den maximalen Wert
eingestellten Ausgang.
P-44
Quellenauswahl der PI-Referenz (Sollwert)
0
1
0
-
Zur Auswahl der Quelle von PID-Wert/-Sollwert
0 : Digitaler voreingestellter Sollwert. P-45 wird verwendet
1 : Analogeingang 1 Sollwert. Analogeingang 1 Signalstärke, Signalwert lesbar in P00-01 wird als Sollwert genutzt.
P-45
Digitaler PI-Sollwert
0,0
100,0
0,0
%
Wenn P-44 = 0 ist, wird mit diesem Parameter der digitale Sollwert für den PI-Regler als ein % des Rückmeldesignalbereichs
voreingestellt.
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Sentera Controls FI-E11043E6-19 Mounting Instruction

Typ
Mounting Instruction