Miller S-74 MPA PLUS Bedienungsanleitung

Typ
Bedienungsanleitung

Dieses Handbuch ist auch geeignet für

Verfahren
Beschreibung
MSG−Schweißen
MSG−Impulsschweissen
Fülldrahtschweißen
(mit und ohne Schutzgas)
Drahtvorschubgerät
Anschlussmöglichkeit für Aluminium
Push/Pull−Systeme
OM-243 346G/ger
2013−12
Datei: MSG (GMAW)
www.MillerWelds.com
CE
S-74 MPa Plus
BETRIEBSANLEITUNG
Wir danken und gratulieren zur Wahl von Miller. Jetzt sind Sie in der
Lage, Ihre Arbeit zu erledigen, und zwar richtig. Wir wissen, daß Sie
keine Zeit dazu haben, es anders zu machen.
Aus dem gleichen Grund sorgte Niels Miller dafür, daß seine Produkte
wertbeständig und von überragender Qualität waren, als er 1929 mit der
Herstellung von Lichtbogen−Schweißgeräten begann. Ebenso wie Sie
konnten sich seine Kunden nichts Geringeres leisten. Die Miller Produkte
mußten nicht nur so gut wie möglich sein, sie mußten die Besten auf dem
Markt sein.
Heute wird diese Tradition von den Leuten fortgesetzt, die Miller
Produkte herstellen und verkaufen. Sie sind ganz genauso darauf
verpflichtet, Produkte und Dienstleistungen mit den hohen, 1929
aufgestellten Qualitäts− und Wertmaßstäben zu liefern.
Diese Betriebsanleitung soll Ihnen dabei helfen, den größtmöglichen
Nutzen aus den Miller Produkten zu ziehen. Nehmen Sie sich bitte auch
Zeit zum Lesen der Sicherheitsmaßnahmen. Sie dienen Ihrem Schutz am
Arbeitsplatz. Wir haben die Aufstellung und Bedienung leicht und einfach
gemacht. Mit Miller können Sie sich bei
sachgemäßer Wartung auf Jahre zuverlässigen
Einsatzes verlassen. Und für den Fall, daß Ihr
Gerät aus irgendeinem Grund repariert werden
muß, finden Sie im Abschnitt Fehlersuche Hilfe
bei der Bestimmung des Problems. Mit Hilfe
der Stückliste können Sie dann das Teil genau
bestimmen, das zur Beseitigung des Problems
benötigt wird. Außerdem finden Sie Garantie−
und Wartungsangaben für Ihr spezielles Modell.
Miller Electric stellt eine komplette Reihe von
Schweißgeräten und Schweißausrüstungen her.
Fragen Sie bei Ihrer Miller Vertretung nach
dem neuesten Katalog mit dem kompletten Angebot oder nach den
getrennten Katalogblättern der weiteren Miller Qualitätsprodukte.
Miller ist der erste
Schweißgerätehersteller
in den U.S.A., der die
Registrierung unter dem
ISO 9001
Qualitätssystem erlangte.
Jede Miller Stromquelle
arbeitet so hart wie Sie
und besitzt die
müheloseste Garantie in
der Branche.
Von Miller für Sie
DECLARATION OF CONFORMITY
for European Community (CE marked) products.
MILLER Electric Mfg. Co., 1635 Spencer Street, Appleton, WI 54914 U.S.A. declares that the
product(s) identified in this declaration conform to the essential requirements and provisions of
the stated Council Directive(s) and Standard(s).
Product/Apparatus Identification:
Product
Stock Number
S74 MPA PLUS 300577
Council Directives:
2006/95/EC Low Voltage
2004/108/EC Electromagnetic Compatibility
2011/65/EU Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment
Standards:
IEC 609741:2005 Arc welding equipment – Part 1: Welding power sources
IEC 609745:2007 Arc welding equipment – Part 5: Wire feeders
IEC 6097410:2007 Arc Welding Equipment – Part 10: Electromagnetic compatibility (EMC) requirements
EN 50445:2008 Product family standard to demonstrate compliance of equipment for resistance welding,
arc welding and allied processes with the basic restrictions related to human exposure to electromagnetic
fields (0 Hz – 300Hz)
Signatory:
_____________________________________ ___________________________________________
David A. Werba Date of Declaration
MANAGER, PRODUCT DESIGN COMPLIANCE
October 19, 2012
250868B
Inhaltsverzeichnis
ABSCHNITT 1 − SICHERHEITSMASSNAHMEN — VOR GEBRAUCH LESEN 1......................
1-1. Symbole 1............................................................................
1-2. Gefahren beim Lichtbogenschweißen 1...................................................
1-3. Zusätzliche Gefahren bei Installation, Betrieb und Wartung 3..................................
1-4. Warnhinweise nach California Proposition 65 5.............................................
1-5. Prinzipielle Sicherheitsnormen 5.........................................................
1-6. EMF-Information 5.....................................................................
ABSCHNITT 2 − DEFINITIONEN 7.............................................................
2-1. Zusätzliche Sicherheitssymbole und Definitionen 7..........................................
2-2. Verschiedene Symbole und Definitionen 8.................................................
ABSCHNITT 3 − TECHNISCHE DATEN 9.......................................................
3-1. Wo befindet sich das Typenschild mit der Seriennummer und den Leistungsangaben? 9...........
3-2. Technische Daten 9....................................................................
3-3. Wichtige Informationen zu CE-Produkten (innerhalb der EU verkauft) 9.........................
ABSCHNITT 4 − INSTALLATION 10.............................................................
4-1. Standortauswahl 10.....................................................................
4-2. Standortauswahl 11.....................................................................
4-3. Anschlüsse an der Rückwand und Drehen der Vorschubeinheit 12..............................
4-4. Belegung zum 14-poligen Stecker für den Anschluss Drahtvorschubgerät an Stromquelle 13........
4-5. Tabelle für Drahttyp, Durchmesser und optimale Drahtvorschubgeschwindigkeit 13................
4-6. Installation des Schweißbrenners 14.......................................................
4-7. Schweißdraht einlegen und einfädeln 15....................................................
ABSCHNITT 5 − BEDIENUNG 16...............................................................
5-1. Ein−/Aus−Schalter 16...................................................................
5-2. Schalter für Einfädeln/Gasströmung 16.....................................................
5-3. Regler an der Frontplatte 17..............................................................
5-4. Linke Anzeige 18.......................................................................
5-5. Rechte Anzeige 18......................................................................
5-6. Einstellregler links/rechts 19..............................................................
5-7. Setup-Drucktaster 19....................................................................
5-8. Start-Drucktaster 19....................................................................
5-9. Endkrater-Drucktaster 19................................................................
5-10. Auswahlmenü der Stromquelle 20.........................................................
5-11. Begriffe zur Bedienung 21................................................................
ABSCHNITT 6 − SEQUENZPARAMETER EINSTELLEN 22.........................................
6-1. Sequenzparameter im Programm A 22.....................................................
ABSCHNITT 7 − PROGRAMMIERUNG 23........................................................
7-1. Setup-Menü 23.........................................................................
7-2. Setup-Menü Stufe 2 24..................................................................
7-3. Einstellung einer Startsequenz im synergetischen Impulsverfahren 25...........................
7-4. Einstellung einer Startsequenz im nicht synergetischen Impuls- oder MSG-Verfahren 26...........
7-5. Einstellung einer Endkraterfüllsequenz im synergetischen Impulsverfahren 27....................
7-6. Einstellung einer Endkraterfüllsequenz im nicht synergetischen Impuls- oder MSG-Verfahren 28.....
7-7. Profile Pulse 29........................................................................
ABSCHNITT 8 − WARTUNG & FEHLERSUCHE 30................................................
8-1. Routinemäßige Wartung 30..............................................................
8-2. Fehlersuche 30.........................................................................
8-3. Fehlersuche 31.........................................................................
ABSCHNITT 9 − ELEKTRISCHE SCHALTPLÄNE 34...............................................
ABSCHNITT 10 − ERSATZTEILLISTE 36.........................................................
GARANTIE
OM-243 346 Seite 1
ABSCHNITT 1 − SICHERHEITSMASSNAHMEN — VOR
GEBRAUCH LESEN
ger_som_2013−09
7
Schützen Sie sich und andere vor Verletzungen — lesen und befolgen Sie diese wichtigen Sicherheitsmaßnahmen und Betriebs-
hinweise und bewahren Sie sie gut auf.
1-1. Symbole
GEFAHR! − Signalisiert eine Gefahrensituation, die
zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, sofern
sie nicht vermieden wird. Die möglichen Gefahren sind
in den begleitenden Symbolen dargestellt oder im Text
erläutert.
Signalisiert eine Gefahrensituation, die zum Tod oder
zu schweren Verletzungen führen kann, sofern sie
nicht vermieden wird. Die möglichen Gefahren sind in
den begleitenden Symbolen dargestellt oder im Text er-
läutert.
MERKE − Signalisiert Inhalte, die sich nicht auf Personenschäden be-
ziehen.
. Signalisiert besondere Hinweise.
Diese Gruppe von Symbolen bedeutet Achtung! Aufpassen! Gefährli-
che BERÜHRUNGSPANNUNG, Gefährdung durch BEWEGTE TEI-
LE und HEISSE TEILE. Den Symbolen und darunter stehenden Hin-
weisen entnehmen, durch welche Maßnahmen die Gefahren vermie-
den werden können.
1-2. Gefahren beim Lichtbogenschweißen
Die dargestellten Symbole werden in der gesamten Betriebs-
anleitung verwendet, um auf mögliche Gefahren
hinzuweisen. Wenn Sie dieses Symbol sehen, ist erhöhte
Achtsamkeit erforderlich. Zur Vermeidung der Gefahr sind
die entsprechenden Anleitungen zu befolgen. Die unten- ste-
henden Sicherheitshinweise sind nur eine Zusammen-
fassung der umfassenderen Sicherheitsnormen im Ab-
schnitt 1-5. Lesen und beachten Sie alle Sicherheitsnormen.
Lassen Sie alle Arbeiten am Gerät, wie Installation, Betrieb,
Wartung und Reparaturen, nur von qualifiziertem Personal
ausführen.
Während des Betriebes andere Personen, besonders Kinder,
vom Gerät fernhalten.
Das Berühren stromführender Teile kann tödliche
Schocks oder schwere Verbrennungen zur Folge
haben. Der Kreis zwischen Elektrode und Werk-
stück ist stromführend, sobald der Ausgangsstrom
eingeschaltet ist. Auch der Eingangsstromkreis und
die Stromkreise im Inneren sind stromführend, wenn
der Strom eingeschaltet ist. Beim halbautoma-
tischen oder automatischen Schweißen sind der
Draht, die Drahtspule, das Antriebsrollengehäuse
und alle Metallteile, die mit dem Schweißdraht in
Berührung stehen, stromführend. Falsch installierte
oder unsachgemäß geerdete Geräte stellen eine
Gefahr dar.
ELEKTROSCHOCKS können tödlich
sein.
D Stromführende Teile nicht berühren.
D Trockene Isolierhandschuhe ohne Löcher und Schutzkleidung
tragen.
D Der Schweißer muss sich selbst vom Werkstück und der Erde
durch trockene, isolierende Matten oder Abdeckungen isolieren,
die groß genug sind, um einen Kontakt zwischen ihm und dem
Werkstück oder der Erde zu verhindern.
D Den Wechselstromausgang nicht in einer feuchten Umgebung mit
begrenzten Bewegungsmöglichkeiten oder Sturzgefahr verwen-
den.
D Den Wechselstromausgang NUR dann verwenden, wenn er für
das Schweißverfahren benötigt wird.
D Falls vorhanden, sollte bei Verwendung des Wechselstromausgan-
ges die Ausgangsfernregelung benutzt werden.
D Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sind erforderlich, wenn unter
erhöhter elektrischer Gefährdung gearbeitet wird: In feuchten Um-
gebungen oder beim Tragen von nasser Kleidung, auf
metallischen Oberflächen wie Böden, Gittern oder Gerüsten, sit-
zend, kniend oder liegend in beengten Verhältnissen oder wo ein
hohes Risiko besteht, dass der direkte Kontakt mit dem Werkstück
oder der Erde unvermeidbar ist bzw. aus Versehen erfolgt. Wenn
diese Bedingungen gegeben sind, folgenden Geräte mit “S“- Zei-
chen verwenden: 1) ein halbautomatisches
Gleichstrom-Schweißgerät (Drahtelektrodenschweißen) mit kon-
stanter Spannung, 2) ein manuelles Gleichstrom-Schweißgerät
(Stabelektroden-schweißen) oder 3) ein Wechselstrom-Schweiß-
gerät mit reduzierter Leerlauf- spannung. In den meisten Fällen
wird die Verwendung eines Gleichstrom-Schweißgeräts mit Kon-
stantspannung (Drahtel- ektrodenschweißen) empfohlen. Und
nicht alleine arbeiten!
D Vor dem Installieren oder Warten dieses Gerätes den Eingangs-
strom abschalten oder den Motor ausschalten. Eingangsstrom
gemäß OSHA 29 CFR 1910.147 ausschalten (siehe Sicherheits-
normen).
D Installieren, erden und bedienen Sie dieses Gerät sachgemäß und
entsprechend der Betriebsanleitung sowie den nationalen und lo-
kalen Vorschriften.
D Stets den Schutzleiter überprüfen − kontrollieren und sicherstel-
len, dass der Schutzleiter des Stromkabels korrekt mit dem
Erdungsstift im Stecker verbunden ist. Das Primärkabel muss an
eine ordentlich geerdete Steckdose angeschlossen sein.
D Bei der Herstellung von Eingangsverbindungen ist zuerst der Er-
dungsleiter anzubringen − Verbindungen zweimal prüfen.
D Stromkabel und Erdungskabel häufig auf Beschädigungen oder
blanke Drähte untersuchen. Beschädigtes Kabel sofort
auswechseln. Berührung mit blanken Drähten kann tödlich sein.
D Stromkabel häufig auf Beschädigungen oder blanke Drähte unter-
suchenbeschädigtes Kabel sofort auswechseln − Berührung mit
blanken Drähten kann tödlich sein.
D Nicht in Verwendung stehende Geräte ausschalten.
D Keine verschlissenen, beschädigten, zu gering dimensionierten
oder schlecht gefertigte Kabel verwenden.
D Kabel nicht um den Körper schlingen.
D Falls das Werkstück geerdet werden muss, ist dazu ein separates
Kabel zu verwenden.
D Die Elektrode nicht berühren, wenn Sie Kontakt zum Werkstück,
der Erde oder einer weiteren Elektrode eines anderen Gerätes ha-
ben.
D Nur gut gewartete Geräte verwenden. Beschädigte Teile sofort re-
parieren oder auswechseln. Das Gerät gemäß der
Betriebsanleitung warten.
D Bei Arbeiten in größerer Höhe Sicherheitsgeschirr tragen.
OM-243 346 Seite 2
D Alle Platten und Abdeckungen an ihrem Platz belassen.
D Das Massekabel mit gutem Metallkontakt zum Werkstück oder
zum Werktisch so nahe wie möglich bei der Schweißstelle anklem-
men.
D Die Masseklemme isolieren, wenn diese nicht an das Werkstück
angeschlossen ist, um jeglichen Kontakt mit einem Metallobjekt zu
verhindern.
D Nicht mehr als eine Elektrode oder ein Masse-kabel an jedem Aus-
gangsanschluss anschließen. Klemmen Sie die Kabel für nicht
angewendete Verfahren ab.
D Benutzen Sie den FI-Schutz, wenn Sie in feuchter oder nasser
Umgebung elektrisches Zubehör verwenden.
ERHEBLICHE GLEICHSPANNUNG ist bei Inverter−
Schweißstromquellen vorhanden, auch NACHDEM
sie vom Netz genommen wurden.
D Vor dem Berühren von Teilen den Inverter ausschalten, Strom-
quelle vom Netz trennen und die Eingangskondensatoren gemäß
den Anleitungen im Abschnitt Wartung entladen.
HEISSE TEILE können zu
Verbrennungen führen.
D Heiße Teile nicht mit bloßer Hand berühren.
D Laat de apparatuur altijd afkoelen, voordat u
ermee gaat werken.
D Zur Verhütung von Verbrennungen beim
Handhaben heißer Teile geeignete Werkzeu-
ge und /oder dicke, gefütterte Schweißer-
schutzhandschuhe und −kleidung tragen.
DÄMPFE UND GASE können
gesundheitsgefährdend sein.
Beim Schweißen entstehen Dämpfe und Gase.
Das Einatmen dieser Dämpfe und Gase kann die
Gesundheit gefährden.
D Gesicht von den Dämpfen fernhalten. Dämpfe nicht einatmen.
D Bei Arbeiten in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüf-
tung sorgen und/oder Schweißdämpfe und Gase durch Lüfter
absaugen. Wir empfehlen, für die richtige Belüftung eine Probe
aus den Rauchen/Gasen zu nehmen, denen das Personal ausge-
setzt ist und sie auf Zusammensetzung und Menge zu
untersuchen.
D Bei schlechter Belüftung eine geprüfte Atemschutzmaske mit Luft-
zufuhr tragen.
D Sicherheitsdatenblätter (SDSs) und die Herstelleranweisungen
für Kleber, Beschichtungen, Reiniger, Schweißzusatzwerkstoffe,
Kühlmittel, Entfetter, Flussmittel und Metalle lesen und verstehen.
D In kleinen Räumen nur bei guter Belüftung arbeiten oder eine
Atemmaske mit Luftzufuhr verwenden. Es sollte stets eine erfah-
rene Aufsichtsperson in der Nähe sein. Schweißdämpfe und Gase
können die Luft verdrängen und den Sauerstoffpegel senken, was
zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen kann. Sicherstel-
len, dass die eingeatmete Luft ungefährlich ist.
D Nicht in der Nähe von Entfettungs-, Reinigungs- oder Spritzarbei-
ten schweißen. Die Hitze und die Strahlen des Lichtbogens
können mit den Dämpfen reagieren und hochgiftige Reizgase bil-
den.
D Nicht auf beschichteten Metallen schweißen, wie z.B. auf verzink-
tem, blei- oder kadmiumplattiertem Stahl, wenn nicht zuvor die
Beschichtung vom Schweißbereich entfernt wurde, der Arbeitsbe-
reich gut belüftet ist und, falls notwendig, eine Atemmaske mit
Luftzufuhr getragen wird. Die Beschichtung sowie viele Metalle,
die diese Elemente enthalten, können beim Schweißen giftige
Dämpfe freisetzen.
LICHTBOGENSTRAHLEN können
Augen und Haut verbrennen
Beim Schweißen entstehende Lichtbogenstrahlen
verursachen sehr intensive sichtbare und unsicht-
bare (ultraviolette und infrarote) Strahlen, die Augen
und Haut verbrennen können. Der bei manchen Arbeiten ent-
stehende Lärm kann das Gehör schädigen. Beim Schweißen
entsteht Spritzer- und Funkenflug.
D Beim Schweißen oder Zuschauen einen zugelassenen Schweiß-
helm mit geeignetem Augenschutzfilter tragen, um Gesicht und
Augen vor Lichtbogenstrahlen und Funken zu schützen (siehe
ANSI Z49.1 und Z87.1 in den Sicherheitsnormen).
D Zugelassene Schutzbrille mit Seitenschutz unter dem Helm tra-
gen.
D Schutzschirme oder ähnliches verwenden, um andere Personen
vor dem grellen Licht, den Strahlen und Funken zu schützen; an-
dere davor warnen, in den Lichtbogen zu schauen.
D Körperschutz aus haltbarem, nicht brennbarem Material (Leder,
dicke Baumwolle und Wolle) tragen. Körperschutz beinhaltet
ölresistente Kleidung wie Lederhandschuhe, dickes Hemd,
stulpenlose Hose, hohe Schuhe und eine Kappe.
SCHWEISSEN kann Brände oder
Explosionen verursachen.
Das Schweißen an geschlossenen Behältern wie
z.B. Tanks, Fässern oder Rohren kann zur Explosi-
on führen. Funken können vom Lichtbogen wegs-
pritzen. Diese Funken sowie heiße Werkstücke und heiße Geräte
können Brände und Verbrennungen verursachen. Versehentlicher
Kontakt der Elektrode mit Metallobjekten kann Funken, Explosion,
Überhitzung oder einen Brand verursachen. Vor dem Schweißen
sicherstellen, dass im Arbeitsbereich gefahrlos gearbeitet werden
kann.
D Alle entflammbaren Materialien in einem Umkreis von mindestens
10,7 m um den Lichtbogen herum entfernen. Wenn dies nicht mög-
lich ist, müssen sie mit einer geprüften Abdeckung abgedeckt
werden.
D Nicht dort schweißen, wo Funken auf entflammbares Material tref-
fen könnten.
D Schützen Sie sich selbst und andere vor herumfliegenden Funken
und heißem Metall.
D Achtung: beim Schweißen entstehende Funken und heiße Mate-
rialteile können sehr leicht durch kleine Ritzen und Öffnungen in
umliegende Bereiche gelangen.
D Vorsicht vor Bränden. Ein Feuerlöscher sollte stets in der Nähe
sein.
D Achtung: Bei Schweißarbeiten an der Decke, am Boden, an der
Spritz- oder Trennwand kann ein Brand auf der anderen, nicht
sichtbaren Seite entstehen.
D Nicht an Behältern die Brennstoffe enthalten oder an
geschlossenen Behältern wie z.B. Tanks, Fässern oder Rohren
schweißen, wenn diese nicht gemäß AWS F4.1 und AWS A6.0
vorbereitet wurden (siehe Sicherheitsnormen).
D Nicht in Umgebungen schweißen, wo leicht entzündliche Stäube,
Gase oder Dämpfe (wie Benzin) in der Atmosphäre vorhanden
sind.
D Das Massekabel so nahe wie möglich am Schweißbereich mit
dem Werkstück verbinden, damit der Schweißstrom eine nicht
übermäßig lange, möglicherweise nicht überall geerdete, Strecke
zurücklegen muss und um so die Gefahr von Elektroschocks,
Funken und Bränden zu verringern.
D Schweißgerät nicht zum Auftauen gefrorener Leitungen verwen-
den.
D Stabelektrode vom Halter nehmen oder Schweißdraht an der Spit-
ze abschneiden, wenn nicht geschweißt wird.
D Körperschutz aus haltbarem, nicht brennbarem Material (Leder,
dicke Baumwolle und Wolle) tragen. Körperschutz beinhaltet
ölresistente Kleidung wie Lederhandschuhe, dickes Hemd,
stulpenlose Hose, hohe Schuhe und eine Kappe.
D Vor Schweißarbeiten brennbare Dinge wie Feuerzeuge oder
Streichhölzer weglegen.
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D Nach Beendigung der Schweißarbeiten den Arbeitsbereich auf
verbleibende Funken, glühende Teilchen und Flammen
kontrollieren.
D Nur zulässige Sicherungen bzw. Schutzschalter einsetzen. Diese
dürfen weder zu groß ausgelegt sein noch dürfen sie umgangen
werden.
D Die Anforderungen in OSHA 1910.252 (a) (2) (iv) und NFPA 51B
für Arbeiten mit offener Flamme beachten, ein Brandbeobachter
und Feuerlöscher sollten sich in der Nähe befinden.
D Sicherheitsdatenblätter (SDSs) und die Herstelleranweisungen
für Kleber, Beschichtungen, Reiniger, Schweißzusatzwerkstoffe,
Kühlmittel, Entfetter, Flussmittel und Metalle lesen und verstehen.
HERUMFLIEGENDE
METALLSTÜCKE oder SCHMUTZ
können die Augen verletzen.
D Schweißen, Abkratzen, Verwenden einer
Drahtbürste und Schleifen erzeugen Funken
und fliegendes Metall. Beim Abkühlen einer
Schweißnaht kann Schlacke abspringen.
D Selbst unter dem Schweißhelm eine zugelassene Schutzbrille
mit Seitenschutz tragen.
GASANREICHERUNG kann
Verletzungen verursachen oder
töten.
D Druckgaszufuhr bei Nichtverwendung ab-
schalten.
D Geschlossene Räume immer belüften oder zugelassenes Beat-
mungsgerät verwenden.
ELEKTROMAGNETISCHE FELDER (EMF
)
können implantierte medizinische Geräte
beeinflussen.
D Träger von Herzschrittmachern oder anderen
implantierten medizinischen Geräten sollten
sich fernhalten.
D Personen, die ein medizinisches Gerät implantiert tragen,
sollten Ihren Arzt und den Hersteller des Geräts befragen, bevor
sie sich in einen Bereich begeben, in dem Arbeiten wie
Lichtbogenschweißen, Punktschweißen, Fugenhobeln,
Plasmaschneiden oder induktives Erwärmen durchgeführt
werden.
LÄRM kann das Gehör schädigen.
Der Lärm einiger Verfahren oder Geräte kann das
Gehör schädigen.
D Bei hohem Lärmpegel zugelassene Lärm-
schutzmittel tragen.
FLASCHEN können bei
Beschädigung explodieren.
Die Druckgasflasche enthält Gas unter hohem
Druck. Bei Beschädigung kann eine Flasche
explodieren. Gasflaschen sind ein normales
Zubehör beim Schweißenmüssen aber trotzdem sehr vorsichtig
behandelt werden.
D Druckgasflaschen vor zu großer Hitze, mechanischen Schlägen,
Beschädigung, Schlacke, offenen Flammen, Funken und Lichtbö-
gen schützen.
D Die Flaschen senkrecht an einer stabilen, stationären Stütze oder
einem Flaschenwagen befestigen und vor dem Umfallen sichern.
D Flaschen von Schweiß- oder anderen elektrischen Schaltkreisen
fernhalten.
D Niemals einen Schweißbrenner auf eine Gasflasche hängen.
D Niemals eine Flasche mit einer Schweißelektrode berühren.
D Niemals an einer unter Druck stehenden Flasche schweißen − die
Flasche kann explodieren.
D Nur die für die jeweilige Anwendung geeigneten
Druckgasflaschen, Regler, Schläuche und Anschlüsse
verwenden; diese und dazugehörige Teile in gutem Zustand
halten.
D Gesicht vom Ventilauslass wegdrehen, wenn ein Flaschenventil
geöffnet wird. Beim Öffnen des Ventils nicht vor oder hinter dem
Druckmonderer stehen bleiben.
D Stets die Schutzkappe am Flaschenventil aufsetzen, außer wenn
die Flasche in Verwendung ist oder angeschlossen wird.
D Die richtigen Vorrichtungen verwenden, korrekte Vorgehensweise
und eine ausreichende Anzahl von Personen zum Heben und
Transport der Flaschen sicherstellen.
D Die Anleitungen für Druckgasflaschen und Zubehörteile sowie die
in den Sicherheitsnormen aufgeführte Publikation P-1 der Com-
pressed Gas Association (CGA − amerikanische
Druckgasvereinigung) sowie die entsprechenden nationalen Vor-
schriften lesen und beachten.
1-3. Zusätzliche Gefahren bei Installation, Betrieb und Wartung
FEUER- ODER
EXPLOSIONSGEFAHR.
D Gerät nicht auf oder in der Nähe von brennba-
ren Oberflächen installieren oder aufstellen.
D Gerät nicht in der Nähe von brennbaren Mate-
rialien installieren.
D Überlasten Sie nicht die Anschlussleitungen. Versichern Sie
sich, dass der Anschluss für den Betrieb dieses Gerätes geei-
gnet ist.
HERUNTERFALLENDES GERÄT
kann zu Verletzungen führen.
D Kranöse nur zum Anheben der Stromquelle
,
NICHT aber des Fahrwerks, der Gasflaschen
oder anderer Zubehörteile verwenden.
D Zum Heben und Unterstützen der Stromquelle
nur Geräte mit ausreichender Leistungs-fähig
-
keit verwenden.
D Wenn die Einheit mit einem Stapler transportiert wird, müssen die
Staplergabeln soweit ausgezogen sein, dass sie bis über die an-
dere Seite der Einheit hinausreichen.
D Bei Arbeiten in luftiger Höhe die Ausrüstung (Kabel und Leitungen)
von fahrenden Flurförderzeugen fernhalten.
D Halten Sie sich beim manuellen Heben von schweren Teilen oder
Geräten an die Leitlinien des Anwendungshandbuchs zur
überarbeiteten NIOSH Hebegleichung (”Applications Manual for
the Revised NIOSH Lifting Equation“ Schrift Nr. 94–110).
ÜBERHITZUNG kann durch ZU
LANGEN GEBRAUCH auftreten.
D Gerät abkühlen lassen, Nenn-Einschaltdauer
beachten.
D Vor Wiederaufnahme der Schweißarbeiten
Schweißstrom oder Einschaltdauer verrin-
gern.
D Den Luftstrom zur Stromquelle nicht blockieren oder filtern.
OM-243 346 Seite 4
HERUMFLIEGENDE FUNKEN können
zu Verletzungen führen.
D Zum Schutz von Augen und Gesicht eine geei-
gnete Schutzmaske tragen.
D Wolframelektroden nur an einem Schleifgerät
mit geeigneten Schutzvorrichtungen und an ei-
nem sicheren Ort schleifen. Dabei eine geei-
gnete Schutzausrüstung für Gesicht, Hände
und Körper tragen.
D Funken können Brände verursachen. Leicht entzündliche Stoffe
fernhalten.
ELEKTROSTATISCHE AUFLADUNG
(ESD) kann PC-Platinen
beschädigen.
D VOR Arbeiten an der PC-Platinen oder deren
Teilen Erdungsarmband anlegen.
D PC-Platinen nur in statiksicheren Taschen oder Schachteln la-
gern, transportieren oder versenden.
BEWEGLICHE TEILE können
Verletzungen verursachen.
D Abstand zu allen beweglichen Teilen halten.
D Abstand zu allen Geräteteilen halten, bei de-
nen die Gefahr von Einklemmungen besteht,
wie z.B. bei Antriebsrollen.
SCHWEISSDRAHT kann zu
Verletzungen führen.
D Brennerschalter erst betätigen, wenn dazu auf-
gefordert wird.
D Brenner niemals gegen einen Körperteil, ande-
re Personen oder Metall richten, wenn
Schweißdraht eingefädelt wird.
Das EXPLODIEREN einer BATTERIE
kann zu Verletzungen führen.
D Das Schweißgerät nicht zum Aufladen von
Batterien oder als Starthilfe für Autos
verwenden, es sei denn, es verfügt über eine
speziell dafür vorgesehene Batterieladefunkti-
on.
BEWEGLICHE TEILE können
Verletzungen verursachen.
D Abstand zu beweglichen Teilen, wie z.B. Lüf-
tern, halten.
D Alle Türen, Gehäuse, Abdeckungen und Schutzvorrichtungen
geschlossen halten und an ihrem Platz lassen.
D Das Abnehmen von Türen, Gehäusen, Abdeckungen oder
Schutzvorrichtungen für Wartungsarbeiten sollte nur von qualifi-
ziertem Personal durchgeführt werden.
D Türen, Gehäuse, Abdeckungen oder Schutzvorrichtungen nach
Abschluss der Wartungsarbeiten und vor dem Anschließen an
die Stromquelle wieder anbringen.
ANLEITUNGEN LESEN UND BEACHTEN.
D Lesen und befolgen Sie alle Aufkleber sowie
die Bedienungsanleitung genau, bevor Sie das
Gerät installieren, betreiben oder warten.
Lesen Sie die am Anfang der Anleitung sowie
in den einzelnen Abschnitten angegebenen In-
formationen zur Sicherheit.
D Nur Orginalersatzteile vom Hersteller verwenden.
D Wartungs− und Instandhaltungsarbeiten gemäß
Betriebsanleitungen und geltenden Industrienormen sowie
regionalen, nationalen und lokalen Vorschriften vornehmen.
HF−AUSSTRAHLUNG kann
Störungen verursachen.
D Hochfrequenz-Strahlung (H.F.) kann Störun-
gen bei der Funknavigation, bei Sicherheitsein-
richtungen, Computern und Kommunikations-
geräten verursachen.
D Installation sollte nur von geschultem Personal durchgeführt wer-
den, das mit elektronischen Geräten vertraut ist.
D Der Anwender ist verpflichtet, dass durch die Installation eventuell
auftretenden Störungen sofort von einem geschulten Elektriker
beseitigt werden.
D Sollte von der Post oder Telekom über auftretende Störungen in-
formiert werden, ist der Gebrauch des Gerätes sofort einzustellen.
D Gesamte Installation regelmäßig warten und überprüfen.
D Türen und Abdeckungen von Hochfrequenzquellen geschlossen
halten; für korrekte Elektrodenabstände sorgen; durch Erdung
und Abschirmung die Möglichkeit von Störungen auf ein Minimum
reduzieren.
LICHTBOGENSCHWEISSEN kann
Störungen verursachen.
D Elektromagnetische Energie kann empfindli-
che elektronische Geräte wie z.B. Rechner
oder rechnergesteuerte Geräte (Roboter) stö-
ren.
D Dafür sorgen, dass alle Geräte im Schweißbereich elektroma-
gnetisch verträglich sind.
D Zur Einschränkung möglicher Störungen die Schweißkabel
möglichst kurz, eng zusammen und niedrig, zum Beispiel auf
dem Boden, anordnen.
D Den Schweißbetrieb 100 Meter entfernt von empfindlichen elek-
tronischen Geräten anordnen.
D Dafür sorgen, dass die Schweißmaschine in Übereinstimmung
mit dieser Anleitung installiert und geerdet ist.
D Falls dennoch Störungen auftreten, muss der Benutzer beson-
dere Maßnahmen ergreifen, wie z.B. das Versetzen der
Schweißmaschine, die Verwendung abgeschirmter Kabel, Lei-
tungsfilter oder die Abschirmung des Arbeitsbereiches.
OM-243 346 Seite 5
1-4. Warnhinweise nach California Proposition 65
Schweiß- oder Schneidegeräte erzeugen Dämpfe und Gase
die Chemikalien enthalten, welche lt. dem Staat Kalifornien,
Geburts-defekte und in manchen Fällen Krebs hervorrufen
können. (California Health & Safety Code [Kalifornische Ar-
beitsschutzrichtlinien], Abschnitt 25249.5 ff.)
Dieses Produkt enthält Chemikalien, u.a. auch Blei, die, laut
dem Staat Kalifornien, Krebs, Geburts− oder andere Fort-
pflanzungsschäden hervorrufen können. Nach dem
Gebrauch die Hände waschen.
1-5. Prinzipielle Sicherheitsnormen
Safety in Welding, Cutting, and Allied Processes, ANSI Standard Z49.1,
is available as a free download from the American Welding Society at
http://www.aws.org or purchased from Global Engineering Documents
(phone: 1-877-413-5184, website: www.global.ihs.com).
Safe Practices for the Preparation of Containers and Piping for Welding
and Cutting, American Welding Society Standard AWS F4.1, from Glob-
al Engineering Documents (phone: 1-877-413-5184, website:
www.global.ihs.com).
Safe Practices for Welding and Cutting Containers that have Held Com-
bustibles, American Welding Society Standard AWS A6.0, from Global
Engineering Documents (phone: 1-877-413-5184,
website: www.global.ihs.com).
National Electrical Code, NFPA Standard 70, from National Fire Protec-
tion Association, Quincy, MA 02269 (phone: 1-800-344-3555, website:
www.nfpa.org and www. sparky.org).
Safe Handling of Compressed Gases in Cylinders, CGA Pamphlet P-1,
from Compressed Gas Association, 14501 George Carter Way, Suite
103, Chantilly, VA 20151 (phone: 703-788-2700, website:www.cga-
net.com).
Safety in Welding, Cutting, and Allied Processes, CSA Standard
W117.2, from Canadian Standards Association, Standards Sales, 5060
Spectrum Way, Suite 100, Ontario, Canada L4W 5NS (phone:
800-463-6727, website: www.csa-international.org).
Safe Practice For Occupational And Educational Eye And Face Protec-
tion, ANSI Standard Z87.1, from American National Standards Institute,
25 West 43rd Street, New York, NY 10036 (phone: 212-642-4900, web-
site: www.ansi.org).
Standard for Fire Prevention During Welding, Cutting, and Other Hot
Work, NFPA Standard 51B, from National Fire Protection Association,
Quincy, MA 02269 (phone: 1-800-344-3555, website: www.nfpa.org.
OSHA, Occupational Safety and Health Standards for General Indus-
try, Title 29, Code of Federal Regulations (CFR), Part 1910, Subpart Q,
and Part 1926, Subpart J, from U.S. Government Printing Office, Super-
intendent of Documents, P.O. Box 371954, Pittsburgh, PA 15250-7954
(phone: 1-866-512-1800) (there are 10 OSHA Regional Offices—
phone for Region 5, Chicago, is 312-353-2220, website:
www.osha.gov).
Applications Manual for the Revised NIOSH Lifting Equation, The Na-
tional Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH), 1600
Clifton Rd, Atlanta, GA 30333 (phone: 1-800-232-4636, website:
www.cdc.gov/NIOSH).
1-6. EMF-Information
Ein durch einen Leiter fließender elektrischer Strom erzeugt
stellenweise elektrische und magnetische Felder (EMF). Der Strom
vom Lichtbogenschweißen (und verwandter Prozesse wie z. B.
Punktschweißen, Fugenhobeln, Plasmaschneiden und induktives
Erwärmen) generiert ein elektromagnetisches Feld im Bereich des
Schweißstromkreises. EMF kann bestimmte medizinische Implantate,
wie z.B. Herzschrittmacher, störend beeinflussen. Daher müssen für
Personen mit medizinischen Implantaten Schutzmaßnahmen getroffen
werden. Zum Beispiel, es muss der Zugang für Vorbeigehende
eingeschränkt oder eine individuelle Risikobewertung für Schweißer
durchgeführt werden. Alle Schweißer sollten die folgenden
Vorgehensweisen einhalten, um sich, den durch den
Schweißstromkreis verursachten elektro- magnetischen Feldern,
möglichst wenig auszusetzen:
1. Kabel so dicht wie möglich beieinander führen − Kabel verdrillen,
mit Klebeband fixieren oder eine Kabelumhüllung verwenden.
2. Stellen Sie sich nicht zwischen die Schweißkabel. Kabel auf
einer Seite und so weit vom Bedienpersonal entfernt wie möglich
verlegen.
3. Kabel nicht um den Körper schlingen.
4. Kopf und Rumpf so weit wie möglich vom Gerät im
Schweißstromkreis entfernt halten.
5. Masseklemme so nahe wie möglich an der Schweißstelle am
Werkstück anbringen.
6. Nicht direkt neben der Schweißstromquelle arbeiten, sich
hinsetzen oder anlehnen.
7. Nicht schweißen, während Sie die Schweißstromquelle oder das
Drahtvorschubgerät tragen.
Zu implantierten medizinischen Geräten:
Personen, die ein medizinisches Gerät implantiert tragen, sollten Ihren
Arzt und den Hersteller des Geräts befragen, bevor sie sich in einen
Bereich begeben, in dem Arbeiten wie Lichtbogenschweißen,
Punktschweißen, Fugenhobeln, Plasmaschneiden oder induktives
Erwärmen durchgeführt werden oder bevor sie selber solche Arbeiten
durchführen. Wenn Ihr Arzt zugestimmt hat, empfehlen wir, die oben
beschriebenen Verfahrensanweisungen zu beachten.
OM-243 346 Seite 6
OM−243 346 Seite 7
ABSCHNITT 2 − DEFINITIONEN
2-1. Zusätzliche Sicherheitssymbole und Definitionen
. Einige Symbole betreffen nur CE-Produkte.
Achtung! Die Symbole weisen auf mögliche vorhandene Gefahren hin.
Safe1 2012−05
Das Produkt (sofern zutreffend) nicht mit dem normalen Hausmüll entsorgen.
Gebrauchte Elektro- und Elektronikgeräte (WEEE) zur Wiederverwertung bei einer benannten Sonder-Sammelstelle
abgeben.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an ihre örtliche Recycling-Stelle oder an ihren zuständigen Fachhändler.
Safe37 2012−05
Safe57 2012−05
Trockene Isolierhandschuhe tragen. Elektrode nicht mit bloßer Hand berühren. Keine feuchten oder
beschädigten Handschuhe tragen.
Eigenen Körper zum Schutz vor Stromschlägen gegen Werkstück und Erde isolieren.
Safe58 2012−06
Vor Arbeiten an der Maschine den Netzstecker ziehen.
Safe5 2012−05
Kopf von den Dämpfen fernhalten.
Safe59 2012−05
Der Schweißrauch muss abgesaugt werden.
Safe60 2012−06
Die Dämpfe müssen mit einer Saugentlüftung beseitigt werden.
Safe61 2012−06
Entzündliches Material vom Schweißen fernhalten. Nicht in der Nähe von entzündlichem Material schweißen.
Safe62 2012−06
Schweißfunken können Brände verursachen. Ein Feuerlöschgerät sowie eine einsatzbereite Aufsicht sollten
in der Nähe sein.
Safe63 2012−06
OM−243 346 Seite 8
?
Nicht an Fässern oder anderen geschlossenen Behältern schweißen.
Safe64 2012−06
Warnschild nicht entfernen oder übermalen/überdecken.
Safe20 2012−05
Antriebsrollen können Finger verletzen.
Safe32 2012−05
Während des Betriebes stehen Schweißdraht und Antriebsteile unter Schweißspannung - Hände und Metallobjekte
fernhalten.
Safe33 2012−05
Kopfschutz und Schutzbrillen tragen. Ohrenschutz tragen und
Hemdkragen zuknöpfen. Schweißhelm mit richtigem Filterschutz
tragen. Vollständige Schutzkleidung tragen.
Safe66 2012−06
Lassen Sie sich vor Arbeiten am Gerät oder vor dem Schweißen
ausbilden, und lesen Sie die Anleitung.
Safe65 2012−06
2-2. Verschiedene Symbole und Definitionen
. Einige Symbole betreffen nur CE−Produkte.
Ausgang
A
Ampere
V
Volt Gleichstrom (Gs)
X
Einschaltdauer Drahtvorschub Prozent
IP
Schutzart
Eingang
Drahteinfädeln
(Zoll) Richtung
Werkstück
Gas vorströmen
Hz
Hertz
Fallende Span-
nungskennlinie
Sicherung
Konstante Span-
nungskennlinie
Set Up
4−Takt−Steuerung
AUS
4−Takt−Steuerung
EIN
I
2
Nennsch-
weißstrom
Erhöhen
I
1
Primärstrom Sequenz Programm Schweißverfahren
Drahtart Gastyp Variable Induktanz Zeit
Lichtbogensteuer-
ung
Schaltersteuerung
Schweißbrenner
Vorströmzeit Nachströmzeit
Einphasig Dreiphasig Anschluss Gaseinlass
Anleitungen lesen
U
1
Primärspannung
U
2
Herkömmliche
Lastspannung
OM−243 346 Seite 9
ABSCHNITT 3 − TECHNISCHE DATEN
3-1. Wo befindet sich das Typenschild mit der Seriennummer und den Leistungsangaben?
Die Seriennummer und die Leistungsangaben für dieses Produkt befinden sich an der Geräterückseite. Dem Typenschild können Sie entnehmen,
an welche Stromversorgung das Gerät anzuschließen ist und/oder wie die abgegebene Nennlast ist. Vermerken Sie die Seriennummer auf der
Rückseite dieses Handbuchs, damit Sie später darauf zurückgreifen können.
3-2. Technische Daten
Art der
Spannungsver-
sorgung
Schweißstromquelle
Drahtvorschub-
geschwindigkeit*
Bereich Draht-
durchmesser
Schweißnenn-
strom
Außen-
abmessungen
Gewicht
24 Volt AC
einphasig
10 Ampere
50/60 Hz
Konstantspannungs−Gle
ichstromquelle mit
14−poligem Anschluss
und Steuerschütz
Standard:
55 bis 770 ipm
(1,4 bis 19,6 mpm)
0,035 bis
5/64 Zoll
(0,9 bis 2 mm)
Max.
Spulenkapazität:
18 Zoll (457 mm)
Max.
Spulengewicht:
60 lb (27 kg)
100 Volt,
750 Ampere,
100%
Einschaltdauer
Länge: 27 Zoll
(686 mm)
Breite: 12−1/2 Zoll
(318 mm)
Höhe: 14 Zoll
(356 mm)
45 lb
(20,4 kg)
* Siehe Abschnitt 4-5 wegen detaillierterer Informationen zu Drahttyp, Drahtdurchmesser und Drahtvorschubgeschwindgkeit.
3-3. Wichtige Informationen zu CE-Produkten (innerhalb der EU verkauft)
IP Schutzklasse
IP2X
Diese Ausrüstung wurde für die Benutzung im Innenbereich konstruiert und darf im Freien weder gelagert noch verwendet werden.
A. Informationen über elektromagnetische Felder (EMF)
! Dieses Gerät sollte in der allgemeinen Öffentlichkeit nicht eingesetzt werden, da die für die allgemeine Öffentlichkeit geltenden
EMF−Grenzwerte beim Schweißen überschritten werden können.
Dieses Gerät wurde in Übereinstimmung mit EN 60974−1 gebaut und ist ausschließlich für die Nutzung in einem Beschäftigungsumfeld (wo der
Allgemeinheit der Zugang verboten oder aber dieser so geregelt ist, dass er einer Mitarbeiternutzung vergleichbar ist) durch einen Fachmann
oder eine entsprechend unterwiesene Person bestimmt.
Drahtvorschubgeräte und Hilfsgeräte (wie Brenner, Wasserkühleinheiten und Lichtbogenzünd− und stabilisierungsgeräte) tragen als
Bestandteile des Schweißstromkreises möglicherweise nicht wesentlich zur Entstehung von EMF bei. Zusätzliche Informationen zu allen
Bauteilen des Schweißstromkreises bzgl. der Gefährdung durch EMF: siehe Bedienungsanleitung.
S Die EMF−Bewertung dieses Geräts erfolgte in einem Abstand von 0,5 m.
S In einer Entfernung von 1 m betrugen die Werte der EMF−Gefährdung weniger als 20 % der zulässigen Werte.
ce−emf 1 2010−10
B. Informationen über die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
! Diese Klasse A Ausrüstung ist nicht für die Anwendung in Wohngebieten gedacht, in denen die Stromversorgung über das
öffentliche Niederspannungssystem gewährleistet wird. Aufgrund leitungsgeführter sowie abgestrahlter Störgrößen, können
möglicherweise Schwierigkeiten bei der Sicherung der elektromagnetischen Verträglichkeit an diesen Orten auftreten.
ce−emc 3 2011−09
OM−243 346 Seite 10
ABSCHNITT 4 − INSTALLATION
Ref. 803 048 / 246 044−A
! Drahtvorschub nicht dort platzieren,
wo der Schweißdraht die Flasche
berühren kann.
! Gerät nicht bewegen oder betätigen,
wenn es kippen könnte.
1 Drahtvorschub
2 Drahtspule/Spulenaufnahme
3 Gasflasche mit Schlauch und
Druckminderer (nicht im Lieferumfang
enthalten)
. Der Schutzgasdruck darf 100 psi (689 kPa)
nicht überschreiten.
4 Schweißstromquelle
5 Fahrgestell
6 Wasserkühlsystem
4-1. Standortauswahl
1
3
2
5
4
6
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4-2. Standortauswahl
246 040−A
1
2
3
4
5
6
7
8
9
1 Schweißstromquelle
. Schweißstromquelle gemäß
Abschnitt 5-10 auswählen.
2 Schützsteuerung/Stromkabel
3 Positive (+) Schweißleitung
4 Negative (−) Schweißleitung
5 Werkstück
6 Schweißbrenner
7 Drahtvorschub
8 Gasschlauch
9 Gasflasche und Druckminderer
(Bereitstellung kundenseitig)
. Der Schutzgasdruck darf 100 psi
(689 kPa) nicht überschreiten.
OM−243 346 Seite 12
4-3. Anschlüsse an der Rückwand und Drehen der Vorschubeinheit
246 041−B
2
1 14−poliges Steuerkabel − 15 ft (4,6 m)
2 Schutzgasanschlüsse am Magnetventil
Anschlüsse mit 5/8−18 Rechtsgewinde
erforderlich. Kundenseitig zu beschaffenden
Gasschlauch anschließen.
3 Schweißkabelschuh
4 Schweißkabel
5 Vorschubeinheit
6 Feststell−Drehknopf
für die Vorschubeinheit
Zum Drehen der Vorschubeinheit den
Feststell−Drehknopf lösen, die Vorschub-
einheit drehen, danach den Drehknopf
wieder festziehen.
9/16, 5/8 Zoll
Benötigtes Werkzeug:
3/16 Zoll
1
3
4
4
6
5
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4-4. Belegung zum 14-poligen Stecker für den Anschluss Drahtvorschubgerät an Stromquelle
FERNSTEUERUNG
14−POLIG
An-
schluss*
Anschlussbelegung
AJ
B
K
I
C
L
NH
D
M
G
E
F
A 24 Volt Ws in Bezug auf Anschluss G.
B Kontaktschluss mit A schließt 24 Volt Ws Schütz−Steuerstromkreis.
G Gemeinsamer Schaltkreis für 24 Volt AC−Schaltung.
C +10 Volt Gs Eingangsspannung von der Stromquelle zum Drahtvorschub in Bezug auf Anschluss D.
D Gemeinsame Leitung der Fernsteuerungsschaltung.
E 0 bis +10 Volt Gs Ausgangssignal vom Drahtvorschub zur Stromquelle in Bezug auf Anschluss D.
H Spannungsrückkopplung; 0 bis +10 Volt Gs, 1 Volt pro 10 Volt Lichtbogenspannung.
F Stromrückkopplung; 0 bis +10 Volt Gs, 1 Volt pro 100 Ampere.
L 0 bis +10 Volt Gs Ausgangssignal vom Drahtvorschubgerät zur Stromquelle in Bezug auf
Anschluss N.
M CC/CV Auswahl von 0 bis +10 V Gs.
N Gemeinsamer Massebezug Drahtvorschubgerät.
K Nicht verwendet.
* Die restlichen Anschlüsse werden nicht verwendet.
4-5. Tabelle für Drahttyp, Durchmesser und optimale Drahtvorschubgeschwindigkeit
Motor-
geschwindigkeit
Drahtart Drahtdurchmesser Nenngeschwindigkeitsbereich
gem.IEC 60974−5
Standard Alle 0,035 bis 0,062 Zoll (0,9 bis 1,57 mm) 55 bis 770 ipm (1,4 bis 19,6 m/min.)
Standard Alle 5/64 Zoll (2 mm) 55 bis 700 ipm (1,4 bis 17,8 m/min.)
Notizen
OM−243 346 Seite 14
4
-6. Installation des Schweißbrenners
245 985−A / Ref. 246 040−A
1 Arretierungsknopf
2 Schweißbrennersicherung
3 Kerbe des
Schweißbrenneranschlusses
4 Anschlussende
Schweißbrenner
Installierung des Schweißbrenners
mit Accu−Mate−Anschluss
Lösen Sie den Arretierungsknopf,
damit der Schweißbrenneranschluss in
die Arretierung eingeführt werden kann.
Schieben Sie den Anschluss so weit
wie möglich in die Arretierung und
richten Sie dabei die Kerbe im
Anschluss auf die Sicherung aus.
Sichern Sie den Schweißbrenner durch
Anziehen des Arretierungsknopfes.
Installierung des Brenners ohne
Accu−Mate −Anschluss
Bei Verwendung eines Schweiß-
brenners ohne Kerbe im Anschluss,
lösen Sie den Arretierungsknopf und
drehen die Sicherung um 180 Grad.
So wird verhindert, dass die
Sicherung in die Schweißbrenner-
arretierung ragt.
Schieben Sie den Brenneranschluss
so weit wie möglich in die Arretierung.
Sichern Sie den Schweißbrenner
durch Anziehen des Arretierungs-
knopfes.
5 Schweißbrenner−Steuerkabel
Stecken Sie den Stecker in die
Steckdose für die Schweißbrenner-
steuerung und ziehen Sie die
Überwurfmutter fest.
6 Klammer zum Blockieren
des Anpressdrucks
7 Leere Druckanzeigeschlitze
Installierung eines Push−Pull−
Schweißbrenners
Bei Verwendung eines Push−Pull−
Schweißbrenners lassen Sie die
Klammern zum Blockieren des
Anpressdrucks in Position. Anpress-
druck nicht wie in Abschnitt 4-7
abgebildet einstellen.
Installierung eines Schweiß−
brenners (nur Push)
Bei Verwendung eines Schweiß-
brenners (nur Push) entfernen Sie
die Klammern zum Blockieren des
Anpressdrucks und stecken Sie sie
in die leeren Druckanzeigeschlitze.
Anpressdruck wie in Abschnitt 4-7
abgebildet.
3
Installierung des
Schweißbrenners mit
Accu−Mate−Anschluss
Installierung eines
Schweißbrenners ohne
Accu−Mate−Anschluss
4
2
2
1
1
5
6
7
OM−243 346 Seite 15
4
-7. Schweißdraht einlegen und einfädeln
Ref. 156 929−A / Ref. 150 922 / Ref. 156 930 / S−0627−A
Benötigtes Werkzeug:
. Für beste Drahtvorschubleistung muss
gewährleistet sein, dass die Draht-
führungsseele des Schlaupaketes die
richtige Größe für den verwendeten
Schweißdrahtdurchmesser hat. Beim
Installieren des Schweißbrenners sollte
die Drahtseele, die hinten aus dem
Schweißbrenner herausragt, bis kurz vor
die Antriebsrollen reichen, ohne sie
jedoch zu berühren.
Schweißbrenner installieren. Schlauchpaket
gerade auslegen. Drahtende abschneiden.
Draht durch die Führungen bis zu den
Antriebsrollen schieben; Draht weiter halten.
Auf die Einfädel−Taste drücken, um den
Draht aus dem Brenner zu schieben.
. Bei Verwendung eines Push−Pull−
Brenners und Klammern zum Blockieren
des Anpressdrucks wird der Anpress-
druck nicht eingestellt.
. Bei Aluminium−Drahtelektroden stellen
Sie den Anpressdruck auf der Anzeige-
skala so gering wie möglich ein.
. Zum Einstellen des Anpressdrucks die
Düse ca. 2 Zoll (51 mm) von einer isolierten
Oberfläche entfernt festhalten und den
Brennerschalter betätigen. Den Draht
gegen die Oberfläche fördern. Nun den
Anpressdruck erhöhen, bis der Draht nicht
mehr durchrutscht. Nicht überdrehen!
Wenn die Düse blockiert ist, soll der
Draht im Vorschubgerät durchrutschen
(Einstellung Anpressdruck siehe oben).
Den Draht abschneiden. Deckel schließen.
ISOLIERMATERIAL
ISOLIERMATERIAL
Draht rutscht nicht
Draht rutscht
Drahtspule installieren. Spulenbremse
so einstellen, dass der Draht straff ist,
wenn der Drahtvorschub stoppt.
Drahtführungen und Verschleißschutz
installieren.
Antriebsrollen installieren.
3/16, 5/64 Zoll
15/16, 3/8 Zoll
Anpress-
druck-
einstellung
vordere
Antriebs-
rollen
Anpress-
druck-
einstellung
hintere
Antriebs-
rollen
Antriebsrollen
Ende der
Drahtführungsseele
Rückseite
des Brenners
Anpress-
druck−
Anzeigeskala
OM−243 346 Seite 16
ABSCHNITT 5 − BEDIENUNG
5-1. Ein−/Aus−Schalter
1 Ein−/Aus−Schalter
1
Ref. 246 039−A
5-2. Schalter für Einfädeln/Gasströmung
Ref. 246 039−A
1 Schalter für Einfädeln/
Gasströmung
Wenn der Drucktaster Einfädeln/
Gasströmung gedrückt wird, kann der Draht
eingefädelt werden, ohne dass der
Schweißstromkreis oder der Gasventil-
stromkreis Strom führend ist.
Das Gerät bietet die Möglichkeit, mittels
des Schweißbrennerschalters oder des
Einfädel/ Gasströmungsschalters die Draht-
elektrode in das Vorschubsystem ein-
zufädeln.
Wird nach dem Einschalten des Schweiß-
brennerschalters der Lichtbogen nicht
binnen 3 Sekunden gezündet, so beginnt
das Gerät maximal zwei Minuten lang Draht
einzufädeln. Ist der Schweißbrenner-
schalter nach zwei Minuten noch immer
aktiviert, hört die Drahtförderung auf, um zu
verhindern, dass sich der Schweißdraht
komplett abwickelt (wie es bei einem
schadhaften Brenner der Fall sein könnte).
Das Gerät zeigt die Meldung “TRIG ERR“,
um den Bediener zu informieren, dass der
Schalter aktiviert ist.
Die Einfädelgeschwindigkeit kann beim
Einfädeln mit dem Einstellregler eingestellt
werden. Während des Einfädelns zeigt das
Gerät die Geschwindigkeit an.
Das Einfädeln kann auch durch Drücken der
Einfädeln/Gasströmung−Taste durchgeführt
werden.
Durch das Drücken des Tasters Einfädeln/
Gasströmung können Gasleitungen vor
dem Schweißen gespült und der Gasdruck
am Druckminderer voreingestellt werden.
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Miller S-74 MPA PLUS Bedienungsanleitung

Typ
Bedienungsanleitung
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