MULTIPLEX Twinjet Bedienungsanleitung

Kategorie
Ferngesteuertes Spielzeug
Typ
Bedienungsanleitung
1
F
GB
D
E
I
Bauanleitung
Building instructions
Notice de construction
Instruzioni di montaggio
Instrucciones de montaje
Best:Nr. 21 4072
TwinJet
TwinJet
Stand 04/2001
2
Sicherheitshinweise
Prüfen Sie vor jedem Start den festen Sitz des Motors und der Luftschrauben - insbesondere nach dem Transport, härteren
Landungen sowie Abstürzen. Prüfen Sie ebenfalls vor jedem Start den festen Sitz und die richtige Position der Tragflächen auf
dem Rumpf.
Akku erst einstecken, wenn Ihr Sender eingeschaltet ist und Sie sicher sind, daß das Bedienelement für die Motorsteuerung auf
"AUS" steht.
Im startbereiten Zustand nicht in den Bereich der Luftschraube greifen.
Vorsicht in der Luftschraubendrehebene - auch Zuschauer zur Seite bitten!
Zwischen den Flügen die Motortemperatur durch vorsichtige Fingerprobe prüfen und
vor einem Neustart den Motor ausreichend abkühlen lassen. Die Temperatur ist richtig, wenn Sie den Motor problemlos berüh-
ren können. Insbesondere bei hohen Außentemperaturen kann dieses bis zu 15 Minuten dauern.
Denken Sie immer daran: Niemals auf Personen und Tiere zufliegen.
Conseils de sécurité
Avant chaque décollage, vérifiez la fixation du moteur et de l'hélice, notamment après le transport, après les atterrissages violents
et après un “Crash. Vérifiez également, avant chaque décollage la fixation ainsi que le positionnement de l’aile par rapport au
fuselage.
Ne branchez l’accu de propulsion que si vous êtes sûr que votre émetteur est allumé et que l’élément de commande moteur est
en position ARRET”.
Ne mettez pas vos doigts dans l’hélice! Attention à la mise en marche, demandez également aux spectateurs de reculer.
Entre deux vols, vérifiez en posant un doigt dessus, la température du moteur, laissezle refroidir suffisamment avant le prochain
décollage. La température est correcte si vous pouvez maintenir votre doigt ou votre main sur le moteur. Le temps de
refroidissement peut varier jusqu’à 15 minutes s’il fait particulièrement chaud.
Pensez-y toujours: ne volez jamais vers ou au-dessus des personnes ou des animaux.
Safety notes
Before every flight check that the motor and propeller are in place and secure - especially after transporting the model, and after
hard landings and crashes. Check also that the wing is correctly located and firmly secured on the fuselage before each flight.
Don’t plug in the battery until you have switched on the transmitter, and you are sure that the motor control on the transmitter
is set to “OFF”.
When the model is switched on, ready to fly, take care not to touch the propeller. Keep well clear of the propeller disc too, and ask
spectators to stay back.
Allow the motor to cool down after each flight. You can check this by carefully touching the motor case with your finger. The
temperature is correct when you can hold your finger on the case without any problem. On hot days this may take up to 15
minutes.
Please keep in mind at all times: don’t fly towards people or animals.
Note di sicurezza
Prima di ogni decollo controllare che il motore e la eliche siano fissati stabilmente - specialmente dopo il trasporto, atterraggi
duri e se il modello è precipitato. Controllare prima del decollo anche il fissaggio e la posizione corretta delle ali sulla fusoliera.
Collegare la batteria solo quando la radio è inserita ed il comando del motore è sicuramente in posizione ”SPENTO”.
Prima del decollo non avvicinarsi al campo di rotazione della eliche. Attenzione alla eliche in movimento - pregare che eventuali
spettatori si portino alla dovuta distanza di sicurezza!
Tra un volo e l’altro controllare cautamente con le dita la temperatura del motore e farli raffreddare sufficientemente prima di
ogni nuovo decollo. La temperatura è giusta se si possono toccare senza problemi. Specialmente con una temperatura esterna
alta questo può durare fino a 15 minuti.
Fare attenzione: Non volare mai nella direzione di persone ed animali.
Advertencias de seguridad
Compruebe antes de cada despegue que el motor y la hélice estén fuertemente sujetados, sobretodo después de haberlo
transportado, de aterrizajes más fuertes así como después de una caída. Compruebe igualmente antes de cada despegue que las
alas estén bien sujetas y bien colocadas en el fuselaje.
Conectar la batería, cuando la emisora esté encendida y Usted esté seguro que el elemento de mando para el motor esté en
”OFF”.
No meter la mano en la zona inmediata a la hélice cuando el avión esté a punto de despegar. ¡Cuidado con la zona de la hélice!
¡Pedir a los espectadores que se aparten!
Entre los vuelos hay que comprobar cuidadosamente la temperatura del motor con el dedo y dejar que el motor se enfríe antes
de volver a despegar. La temperatura es correcta, si puede tocar el motor sin problemas. Sobretodo en el caso de temperaturas
del ambiente muy altas, esto puede tardar unos 15 minutos.
Recuerde: No volar nunca hacía personas o animales.
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Bauanleitung
Best.-Nr. 21 4072
1. Machen Sie sich mit dem Bausatz vertraut!
MULTIPLEX - Modellbaukästen unterliegen während der Produktion einer ständigen Materialkontrolle. Wir hoffen, dass Sie
mit dem Baukasteninhalt zufrieden sind. Wir bitten Sie jedoch, alle Teile (nach Stückliste) vor Verwendung zu prüfen, da
bearbeitete Teile vom Umtausch ausgeschlossen sind. Sollte ein Bauteil einmal nicht in Ordnung sein, sind wir nach
Überprüfung gern zur Nachbesserung oder zum Umtausch bereit. Bitte senden Sie das Teil an unsere Modellbauabteilung
ein und fügen Sie unbedingt eine kurze Fehlerbeschreibung bei.
Wir arbeiten ständig an der technischen Weiterentwicklung unserer Modelle. Änderungen des Baukasteninhalts in Form,
Maß, Technik, Material und Ausstattung behalten wir uns jederzeit und ohne Ankündigung vor. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, dass aus Angaben und Abbildungen dieser Anleitung keine Ansprüche abgeleitet werden können.
Achtung!
Ferngesteuerte Modelle, insbesondere Flugmodelle, sind kein Spielzeug im üblichen Sinne. Ihr Bau und Betrieb
erfordert technisches Verständnis, ein Mindestmaß an handwerklicher Sorgfalt sowie Disziplin und Sicher-
heitsbewußtsein. Fehler und Nachlässigkeiten beim Bau und Betrieb können Personen- und Sachschäden zur
Folge haben. Da der Hersteller keinen Einfluß auf ordnungsgemäßen Zusammenbau, Wartung und Betrieb hat,
weisen wir ausdrücklich auf diese Gefahren hin.
Zusätzlich erforderlich:
Fernsteuerelemente: Funktion
MULTIPLEX Empfänger Micro 5/7 35 MHz Best.-Nr. 5 5933
40 MHz Best.-Nr. 5 5934
MULTIPLEX Servo MS-X3 (2 x erforderlich) Höhe / Quer Best.-Nr. 6 5035
PICO-Control 400 DUO Motorregler Best.-Nr. 7 5023
Antriebsakku:
MULTIPLEX Antriebsakku 7/RC2000-2L HS Best.-Nr. 15 5529
Mehr Power:
Mit zwei Motoren PERMAX 480 / 7,2V # 33 2689 wird die Steigleistung und die Fluggeschwindigkeit deutlich
erhöht. Bei 480er Motoren ist ein Antriebsakku mit 8 Zellen (z.B. 8/RC2400) erforderlich.
Ladegerät:
PICO AUTO-Lader zum Schnell-Laden von Sender und Flugakkus Best.-Nr. 9 2526
Klebstoff:
MULTIPLEX "Zacki leicht verdickt" Best.-Nr. 59 2720
MULTIPLEX "Zacki Aktivator" Best.-Nr. 59 2824
KRAFT Kleber von PATTEX ™ oder vergleichbare Kontaktkleber (nicht im MPX Programm)
Werkzeuge:
Schere, Kombizange, Klingenmesser, Feinsäge oder Metallsägeblatt, Schraubendreher, kleine Rundfeile
Technische Daten:
Spannweite 910 mm
Rumpflänge 802 mm
Fluggewicht Serie - 400er Motoren / 7 Zellen ca. 1100 g
Fluggewicht mit 480er Motoren / 8 Zellen ca. 1200 g
Flächeninhalt ca. 25,5 dm²
Flächenbelastung ab ca. 43 g/dm²
RC-Funktionen Quer-, Höhenruder und Motorsteuerung
Bildseiten aus der Mitte heraustrennen!
TwinJet
TwinJet
National Dekor - Option
Zur optischen Differenzierung der Model-
le sind folgende Dekorbogen lieferbar:
schwarz / rot / gelb # 72 4104
grün / weiß / rot # 72 4105
blau / weiß / rot # 72 4106
rot/weiß/rot # 72 4103
UK # 72 4101
USA #72 4100
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Wichtiger Hinweis
Dieses Modell ist nicht aus Styropor ™!
Verklebungen mit Weißleim oder Epoxy sind nicht mög-
lich. Verwenden Sie die Klebstoffe nur wie in der Anlei-
tung angegeben.
Montage des Modells:
1. Rumpfnase ankleben und
Rumpfauskleidung einbauen
Ggf. Grat von den Schaumteilen entfernen. Die Rumpfnase
2 wird mit dem Rumpf (Hauptteil) 1 verklebt. Trocken an-
passen, dann die Klebestelle einseitig mit ZACKI Aktivator
besprühen 2 Minuten ablüften lassen, die Gegenseite mit
"Zacki leicht verdickt" bestreichen und die Teile zusammen-
fügen. Das Tiefziehteil 10 am Anriß entlang herausschnei-
den. Heckseitiges Ende auf der Unterseite ganz wegschnei-
den (Kabeldurchführung). Den Innenrumpf probeweise ein-
bauen, mit der Kabinenhaube 5 und dem Rumpfdeckel 6
prüfen, ob die Deckel sauber schließen - ggf. nacharbeiten.
Den Innenrumpf einkleben: Kontaktkleber aus der Tube im
Rumpf grob verteilen, nicht ablüften lassen - sofort "naß"
den Innenrumpf 10 einsetzen. Nicht zuviel Kleber angege-
ben, sonst löst sich der Innenrumpf u.U. auf und wird un-
brauchbar! Bis zum Aushärten mit Klebeband fixieren. Ggf.
von innen während der Härtezeit ausstopfen. Nachträglich
den Rand mit Sekundenkleber nachkleben.
2. Verkabelung vorbereiten
Im Bausatz sind die Kabel 37 für den Anschluß der Motore
36 enthalten. In Verlängerung der Kabelschächte in den Trag-
flächen werden für die Motor- und Servoanschlußkabel mit
einer kleinen Rundfeile oder einem Schraubendreher rechts
und links Verbindungen zum Rumpfschacht geöffnet.
3. Querruder gängig machen und Ruderhörner mon-
tieren
Aus Fertigungs- und Transportgründen sind die Querruder
rechts und links am Flügel "angebunden". Mit einer kleinen,
feinen Metallsäge (sauberer Schnitt) werden die Ruder auf
der Rumpfseite beweglich gemacht. An den Randbögen wird
der Ruderspalt mit einem scharfen Klingenmesser frei-
geschnitten. Der zum Überkleben der Querruderscharniere
vorgesehene Abschnitt vom Dekorbogen hat sich wegen der
besonderen Eigenschaft des verwendeten Materials ELAPOR
als nicht optimal herausgestellt. Verwenden Sie hier einen
dünnen, klaren Klebestreifen (z.B. TESA).
Für beide Ruder die Einkleberuderhörner 32 zum Einbau
vorbereiten. Dazu den Gestängeanschluß 33 in das äußer-
ste Ø 2,5 mm Loch einsetzen und in Verbindung der U-Schei-
be 25 und der Mutter 34 montieren.
Ruderhörner mit Zacki Aktivator einsprühen, ablüften las-
sen. In die "Nester" für die Ruderhörner "Zacki leicht verdickt"
angeben und die Ruderhörner einsetzen.
Aushärten lassen!
4. Servos und Motoren einbauen
Als Servo wurde das MULTIPLEX MS-X3 vorgesehen. Das
Servo wird direkt an die Servoverlängerungskabel mit Trenn-
filter # 8 5255 angelötet. Das Kabel wird wie folgt vorberei-
tet:
Das Servoverlängerungskabel 8 mal durch den Ringkern
schlaufen. Der Abstand vom Ringkern zum Empfänger soll
zwischen 5 und 10 cm betragen. Das Kabel wird vom Rumpf
aus, durch die durchstoßene Rumpfwand in Richtung Servo
verlegt. Um das Durchziehen der Servokabel zu erleichtern,
benutzen Sie einen Durchziehhaken, den Sie aus Stahldraht
oder notfalls aus einer aufgebogenen Büroklammer leicht
herstellen können. Die Kabel weden sinngemäß verlötet und
mit Schrumpfschlauch gesichert. Jetzt die Servos probehal-
ber in Betrieb nehmen, damit noch vor dem Einkleben die
Servohebel auf Neutral gestellt werden können.
Die Servos mit Schrumpfschlauch beschrumpfen oder mit
Klebeband umkleben.
Diese Maßnahme soll das Eintreten von Klebstoff, beim
späteren Einkleben, in das Servo und insbesondere in das
Servogetriebe verhindern.
Dann das umklebte Servo mit "Zacki Aktivator" besprühen
und ablüften lassen. In die Servo"nester" ausreichend - aber
nicht im Überfluß "Zacki leicht dickfüssig" angeben (aber
nur dort wo das Servo durch Schrumpfschlauch oder Kle-
beband gesichert ist). Die Servos in die Servo"nester" ein-
setzen. Dann das Kabel in den Servokabelschacht einstek-
ken und ggf. mit transparentem Klebefilm festlegen.
Rudergestänge 30 mit Z-Biegung in das äußerste Loch des
Ruderhebels einhängen. Ruderseitig wird das Gestänge im
Gestängeanschluß 33 mittels der Inbusschraube (M3) 27 in
Verbindung mit den Inbusschlüssel 26 befestigt, dabei das
Ruder auf Neutral stellen.
Motoranschluß
Die Motoranschlußkabel werden ebenfalls vom Rumpf aus,
durch die aufgeschnittene Akkuwanne 10 (Innenrumpf)
über die Motorkabelkanäle bis zu den Motoren geführt. Über
die Anschlußfahnen des Motors löten Sie den 47 nF Kon-
densator 38 . Gegen Kurzschluß werden die Anschlußdrähte
der Kondensatoren mit dem Isolierschlauch 39 geschützt.
Das Kabel ablängen, abisolieren und anlöten. Da die Motore
im "Druckbetrieb" arbeiten, müssen sie "verpolt" sein (Links-
lauf) - also rot an schwarz und schwarz an rot (+).
Die Propeller 35 arbeiten im Twin-Jet auf Schub, daher müs-
sen diese im Spinner umgedreht werden. Die nicht beschrif-
tete Seite des Propellers zeigt jetzt zum Motor. Der Propeller
wird mit 5-Minuten-Harz, oder über Nacht mit Endfest 300
(UHU) (keinen Sekundenkleber verwenden!!!) auf der
Motorwelle festgeklebt. Dazu mit einer Stecknadel wenig
Klebstoff in die Bohrung des Kunststoffspinners geben und
5
den Propeller auf die Motorwelle stecken. Damit sich vor der
Motorwelle kein Luftpolster bilden kann, mit einem Bohrer
Ø 1-1,5 mm den Spinner nach vorn hin durchbohren.
5. Motor befestigen
Die Motoren werden am Motorgehäuse mit einigen Tropfen
"Zacki leicht verdickt" in die Motorgondeln geklebt und an
der Oberseite (Rundung) ausgerichtet. Eine vollflächige Kle-
bung ist nicht notwendig, sondern nur an den Kanten, so ist
es möglich ggf. den Motor bei Defekt zu wechseln. Durch
Angabe von Baumwollflocken an den Klebepunkten werden
Spalten überbrückt.
6. Kabinenhaube vorbereiten
In die rechteckige Aussparung der Kabinenhaube 5 einen
35 mm langen Abschnitt der Leiste 20 mit Zacki einkleben.
In die runde Aussparung wird der Hakendübel 22 eingeklebt,
in den zuvor ein Schraubhaken 31 eingedreht wurde. Die
Haube wird später und beim Fliegen mit dem Gummiring
29 befestigt.
7. Rumpfboden verschließen
Alle Kabel im Rumpfbereich einordnen. Auf der Unterseite
der Rumpfnase 2 mit einem scharfen Klingenmesser den
fertigungsbedingten Steg in der Nut entfernen (A). Die Lande-
kufe (Balsaleiste) 20 ablängen und anpassen. Wer möchte,
kann diese Leiste mit Lack imprägnieren oder mit Bügelfolie
versiegeln. Die Leiste vor dem Einkleben mit Zacki Aktivator
besprühen und ablüften lassen, in die Rumpfnut "Zacki leicht
verdickt" angeben - ausreichend aber nicht im Übermaß!
Leiste einfügen.
8. Untere Schraubhaken einbringen
Im Rumpfboden an der vorderen markierten Stelle und vor
der Akkurampe ein Loch von ca. Ø 1,5 mm vorstechen bzw.
bohren und die Schraubhaken durch das Tiefziehteil in die
Leiste 20 schrauben. Mit Zacki sichern!

9. Seitenruder aufkleben
Die Seitenleitwerke 3+4 "trocken" einpassen. Falls die Klebe-
stellen nicht plan auf dem Flügel aufliegen ggf. leicht nach-
arbeiten, z.B. Grat entfernen. Die Klebstellen mit Zacki Aktiva-
tor einsprühen und ablüften lassen. In die Seitenruder-
"nester" auf der Tragfläche "Zacki leicht verdickt" angeben
und die Ruder einsetzen. Sofort ausrichten und fixieren bis
der Klebstoff abgebunden hat.
9. Endmontage
An den entsprechenden Positionen wird in den Innenrumpf
je ein Streifen Klettband (Hakenseite) 23 geklebt und auf
die entsprechenden Einbaukomponenten je einmal die
Velourseite des Klettbandes. Die Position der Fernsteuer- und
Antriebselemente ist wie folgt vorgesehen: Vorn, hinter dem
Gummizug für die Kabinenhaube, der Empfänger.
.Vor dem Flugakku und dem Schraubhaken für den Akku-
haltegummi, der Regler und der Akku selbst auf der Schrä-
ge. Die endgültige Position des Akkus wird beim Auswiegen
festgelegt. Mit dem Gummi 28 wird der Akku zusätzlich ge-
sichert.
Endmontage - Seitliche Arretierung des Flugakkus
Trennen Sie nach Fertigstellung der Landekufe 20 (750mm)
und dem Kabinenverschluß 21 (35mm) das überbleibende
Reststück der Leiste in zwei etwa gleichlange Teile. Flugakku
im Innenrumpf positionieren und die beiden Reststücke ggf.
anpassen und rechts und links neben dem Akku am Innen-
rumpf festkleben
Die Empfangsantenne wird durch die durchstoßene Rumpf-
wand im Tragflächenkanal verstaut und mit Klebeband ge-
sichert
Stecken Sie probehalber alle Verbindungen zusammen.
Verbindungsstecker für den Motor erst einstecken,
wenn Ihr Sender eingeschaltet ist und Sie sicher sind,
daß das Bedienelement für die Motorsteuerung auf
"AUS" steht.
Schalten Sie den Sender ein und verbinden Sie im Modell
den Antriebsakku mit dem Regler und den Regler mit dem
Empfänger. Es ist notwendig, dass Ihr Regler eine sogenann-
te BEC-Schaltung besitzt (Empfängerstromversorgung aus
dem Flugakku).
Nun kurz den Motor einschalten und nochmals die Dreh-
richtung der Propeller kontrollieren (beim Probelauf Modell
festhalten, lose, leichte Gegenstände hinter dem Modell ent-
fernen).
Vorsicht, auch bei kleinen Motoren und Luft
schrauben besteht Verletzungsgefahr!
Wenn alles seinen Platz gefunden hat wird zum Schluß der
Rumpfdeckel 6 aufgeklebt. Den Deckel in Verbindung mit
der Kabinenhaube "trocken" anpassen, ggf. nacharbeiten.
Dann den Deckel mit "Zacki Aktivator einsprühen, ablüften
lassen, an die Klebeflächen am Rumpf "Zacki leicht verdickt"
angeben und den Deckel positioniert einfügen.
10. Ruderausschläge
Um eine ausgewogene Steuerfolgsamkeit zu erzielen, ist die
Größe der Ruderausschläge richtig einzustellen: Das Höhen-
ruder nach oben (Knüppel gezogen) ca. 20 mm und nach
unten (Knüppel gedrückt) 20 mm. Die Querruderausschläge
+/- 15 mm einstellen (keine Differenzierung). Jeweils an der
tiefsten Stelle der Ruder gemessen. Falls Ihre Fernsteuerung
diese Wege nicht zuläßt, müssen Sie Ihren Gestängeanschluß
umsetzen.
11. Auswiegen
Um stabile Flugeigenschaften zu erzielen, muss Ihr
Twin-Jet, wie jedes andere Flugzeug auch, an einer bestimm-
ten Stelle im Gleichgewicht sein. Montieren Sie Ihr Modell
flugfertig und setzen den Antriebsakku ein. Auf der Unter-
11
6
seite der Tragfläche sind Markierungen, in der Nähe der Griff-
mulden, angebracht. Hier mit den Fingern unterstützt, soll
das Modell waagerecht auspendeln. Durch Verschieben des
Antriebsakkus sind Korrekturen möglich. Ist die richtige Po-
sition gefunden, stellen Sie durch eine Markierung im Akku-
kasten sicher, dass der Akku immer an derselben Stelle posi-
tioniert wird. Der Antriebsakku hat seinen eigenen "Sicher-
heitsgurt" in Form eines kräftigen Gummizugs. Bitte vor dem
Start anlegen, damit nichts "Dummes" passiert.
Achten Sie auch darauf, dass die Kabinenhaube sicher
schließt (Gummizug).
Der Schwerpunkt ist so markiert, dass das Modell bei neutral-
gestellten Rudern sicher und komfortabel zu steuern ist. Der
Start erfolgt mit kräftigem Wurf und etwas nach oben ange-
stellter Rumpfnase (ca10°), damit das Modell beim "Fahrt-
holen" genügend Bodenfreiheit zur Verfügung hat. Nach dem
Fahrtholen ist das Modell so eingestellt, dass es im Geradeaus-
flug bei Vollgas leicht steigt. Je nach Flugstil kann es vorkom-
men, dass die Ruder etwas nach unten getrimmt werden -
sie sollten jedoch in jedem Fall vor dem nächsten Start auf
neutral gestellt werden.
12. Noch etwas für die Schönheit
Dazu liegt dem Bausatz ein mehrfarbiger Dekorbogen 16
bei. Die einzelnen Schriftzüge und Embleme werden ausge-
schnitten und nach unserer Vorlage oder nach eigenen Vor-
stellungen aufgebracht. Die Kabine wird mit einem wasser-
festen Filzschreiber bis zum Rand geschwärzt.
13. Vorbereitungen für den Erstflug
Für den Erstflug warten Sie einen möglichst windstillen Tag
ab. Besonders günstig sind oft die Abendstunden.
Vor dem ersten Flug unbedingt einen Reichweitentest
durchführen!
Sender- und Flugakku sind frisch und vorschriftsmäßig gela-
den. Vor dem Einschalten des Senders sicherstellen, dass der
verwendete Kanal frei ist.
Ein Helfer entfernt sich mit dem Sender; die Antenne ist
dabei ganz eingeschoben.
Beim Entfernen eine Steuerfunktion betätigen. Beobachten
Sie die Servos. Das nicht gesteuerte soll bis zu einer Entfer-
nung von ca. 80 m ruhig stehen und das gesteuerte muss
den Steuerbewegungen verzögerungsfrei folgen. Dieser Test
kann nur durchgeführt werden, wenn das Funkband unge-
stört ist und keine weiteren Fernsteuersender, auch nicht auf
anderen Kanälen, in Betrieb sind! Der Test muß mit laufen-
den Motoren wiederholt werden. Dabei darf sich die Reich-
weite nur unwesentlich verkürzen.
Falls etwas unklar ist, sollte auf keinen Fall ein Start erfolgen.
Geben Sie die gesamte Anlage (mit Akku, Schalterkabel,
Servos) in die Serviceabteilung des Geräteherstellers zur
Überprüfung.
Erstflug ....
Machen Sie keine Startversuche mit
stehenden Motoren!
Das Modell wird aus der Hand gestartet (immer gegen den
Wind).
Beim Erstflug lassen Sie sich besser von einem geübten
Helfer unterstützen.
Nach Erreichen der Sicherheitshöhe, die Ruder über die
Trimmschieber am Sender so einstellen, dass das Modell
geradeaus fliegt.
Machen Sie sich in ausreichender Höhe vertraut, wie das
Modell reagiert, wenn die Motoren ausgeschaltet sind.
Simulieren Sie Landeanflüge in größerer Höhe, so sind Sie
vorbereitet, wenn der Antriebsakku leer wird.
Versuchen Sie in der Anfangsphase, insbesondere bei der
Landung, keine "Gewaltkurven" dicht über dem Boden.
Landen Sie sicher und nehmen besser ein paar Schritte in
Kauf, als mit Ihrem Modell bei der Landung einen Bruch zu
riskieren.
14. Sicherheit
Sicherheit ist oberstes Gebot beim Fliegen mit Flugmodellen.
Eine Haftpflichtversicherung ist obligatorisch. Falls Sie in
einen Verein oder Verband eintreten, können Sie diese Ver-
sicherung dort abschließen. Achten Sie auf ausreichenden
Versicherungsschutz (Modellflugzeug mit Antrieb).
Halten Sie Modelle und Fernsteuerung immer absolut in
Ordnung. Informieren Sie sich über die Ladetechnik für die
von Ihnen verwendeten Akkus. Benutzen Sie alle sinnvollen
Sicherheitseinrichtungen, die angeboten werden. Informie-
ren Sie sich in unserem Hauptkatalog - MULTIPLEX - Produk-
te sind von erfahrenen Modellfliegern aus der Praxis für die
Praxis gemacht.
Fliegen Sie verantwortungsbewusst! Anderen Leuten dicht
über die Köpfe zu fliegen ist kein Zeichen für wirkliches
Können, der wirkliche Könner hat dies nicht nötig. Weisen
Sie auch andere Piloten in unser aller Interesse auf diese
Tatsache hin. Fliegen Sie immer so, dass weder Sie noch
andere in Gefahr kommen. Denken Sie immer daran, dass
auch die allerbeste Fernsteuerung jederzeit durch äußere
Einflüsse gestört werden kann. Auch langjährige, unfallfreie
Flugpraxis ist keine Garantie für die nächste Flugminute.
Wir, das MULTIPLEX - Team, wünschen Ihnen beim Bauen
und später beim Fliegen viel Freude und Erfolg.
Klaus Michler
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Stückliste Twin-Jet
Lfd. Stück Bezeichnung Material Abmessungen
01 1 Tragfläche Partikelschaum Fertigteil
02 1 Rumpfnase Partikelschaum Fertigteil
03 1 Seitenleitwerk links Partikelschaum Fertigteil
04 1 Seitenleitwerk rechts Partikelschaum Fertigteil
05 1 Kabinenhaube Partikelschaum Fertigteil
06 1 Rumpfdeckel Partikelschaum Fertigteil
10 1 Innenrumpf Kunststoff tiefgezogen Fertigteil
15 1 Bauanleitung DIN-A4
16 1 Schriftzug - Dekorsatz bedr. Klebefolie Fertigteil
20 1 Landekufe Balsa 10 x 10 x 800
21 1 von Teil 20 abtrennen !
Kabinenverschluß Balsa 10 x 10 x 35 mm
22 2 von Teil 20 abtrennen!
Seitliche Arretierung Balsa 10 x 10 x ca. 20 mm
Zubehörteile
22 1 Hakendübel Holz Ø 10 x 10 mm
23 3 Klettband Hakenseite Kunststoff 25 x 60 mm
24 3 Klettband Velourseite Kunststoff 25 x 60 mm
25 2 U-Scheibe Metall M2
26 1 Inbusschlüssel Metall SW 1,5
27 2 Inbusschraube für Gestängeanschluß MetallM3
28 1 Gummiring Gummi 1x8x30
29 1 Gummiring Gummi 1x1x25
30 2 Rudergestänge m.Z. Metall Fertigteil Ø1mm
31 3 Schraubhaken Metall Fertigteil
32 2 Einkleberuderhorn Kunststoff Fertigteil
33 2 Gestängeanschluß Metall Fertigteil
34 2 Mutter Metall M2
Antriebs- u. Kleinteilesatz
35 2 Luftschraube Kunststoff 125 x 110mm
36 2 Antriebsmotor Permax 400 6V Fertigteil
37 1 Anschlußkabel, kpl. mit gr. Stecker Fertigteil
38 2 Kondensator Keramik / Metall 47nF
39 4 Isolierschlauch Kunststoff Fertigteil 10lg.
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